Crash meiner Website

Liebe Freunde meiner Website.

Bitte nicht wundern, wenn in der nächsten Zeit alte Beiträge neu aufgelegt werden.

Leider ist meine Website beim Hoster IONOS / WordPress über wp2shell angegriffen worden. Meine Website wurde dadurch teilweise zerstört und war zeitweise nicht mehr erreichbar. Nach langem Hin und Her ist sie jetzt zumindest teilweise wiederhergestellt. Leider sind neuere Beiträge, viele Bilder, viele Links verloren gegangen. Auch ältere Beiträge muss ich erneut überarbeiten.

Daher kann es passieren, dass meinen Abonnenten ältere Beiträge erneut zugesandt werden.

Dafür bitte ich um Entschuldigungen.

> 35° Celsius

> 35° Celsius

Ich würde lügen, wenn ich sagte, die Hitze mache mir nicht zu schaffen.

Und ja, so eine Hitzewelle haben wir in Deutschland selten oder noch nie erlebt.

Und ja, das sind vermutlich auch für uns fühlbare Auswirkungen der Klimakrise.

Ach so – und ja, bei höheren Temperaturen fällt uns das Denken und Handeln schwerer….

Bevor wir aber in apokalyptisches Wehklagen verfallen sollten wir uns aber doch einmal klar machen, dass etwa

ein Viertel der Menschheit in Regionen lebt, in denen es regelmäßig längerfristig über 35° Celsius heiß ist.

Abkühlung suchen im Fluss, Sudan 1980

Regionen mit häufig >35 °C über viele Wochen

1. Indischer Subkontinent

  • Nordindien (Uttar Pradesh, Rajasthan, Delhi)
  • Pakistan (Sindh, Punjab)
  • Bangladesch (Binnenregionen)
    Typisch: 6–12 Wochen >35 °C, oft >40 °C, im Mai/Juni sogar >45 °C.

2. Arabische Halbinsel

  • Saudi-Arabien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Oman, Katar, Bahrain, Kuwait
    Typisch: 3–5 Monate >35 °C; in Kuwait & Irak regelmäßig >50 °C.

3. Sahelzone

  • Mali
  • Niger
  • Tschad
  • Sudan
    Typisch: 2–4 Monate >35 °C, oft extrem trockene Hitze.

4. Nordafrika

  • Ägypten (Oberägypten)
  • Libyen
  • Algerien (Sahara‑Randzonen)
    Typisch: 1–3 Monate >35 °C, in der Sahara fast durchgehend.

5. Persischer Golf & Mesopotamien

  • Irak
  • Iran (Khuzestan)
    Typisch: 2–4 Monate >35 °C, hohe Luftfeuchte → extreme Hitzebelastung.

6. Nord- und Zentral-Australien

  • Northern Territory
  • Western Australia (Outback)
    Typisch: 2–4 Monate >35 °C.

7. Mexiko & Mittelamerika

  • Nordmexiko
  • Pazifikküste
    Typisch: 1–3 Monate >35 °C.

8. Brasilien – Cerrado & Nordosten

  • Mato Grosso
  • Goiás
  • Bahia
    Typisch: 1–2 Monate >35 °C.

In Demut erinnern

In Demut erinnern

Heute haben wir mit der SPD-Tiergarten Süd wieder einen Gedenkspaziergang gemacht. Diesmal durch die Lützowstraße. Die Berichte über das jüdische Leben in dieser Straße, über die Verfolgungen durch die Nazis und die Schicksale der Opfer waren wieder sehr bewegend. Ein klares Fazit: NIE WIEDER!

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Getrennt Müll sammeln – müssen wir das wirklich?

Vielleicht geht es Euch wie mir. Fast täglich ärgere ich mich über das oft mühsame Trennen des Mülls, der leider auch bei mir in unerquicklichen Mengen anfällt. Aber ich unterziehe mich dem, weil es ja einem guten Zweck dient. Oder etwa nicht?

Natürlich war es ein richtiger Schritt, dafür zu sorgen, dass unser Müll nicht mehr nur deponiert, verbrannt oder gar nach Afrika verschifft wird. Aber hält das Duale System Deutschland (DSD) denn wirklich, was es versprochen hat?

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Der Jonglei‑Kanal

Ein Schnitt durch das Herz des Sudd

Es gibt Orte, an denen die Politik nicht in Reden, sondern in Landschaften eingeschrieben ist. Der Jonglei‑Kanal im Südsudan gehört zu ihnen. Auf der Karte wirkt er wie ein sauber gezogener Strich, ein technokratischer Eingriff in ein uraltes Feuchtgebiet. Doch wer genauer hinsieht, erkennt: Dieser Strich ist eine Narbe. Und wie jede Narbe erzählt er eine Geschichte von Gewalt, Hoffnung, Macht und Widerstand.

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Hunger Jahre

Die Hungerjahre 1945 bis 1948: Eine Zeit des Überlebens und des Neuanfangs

Die „Hungerjahre“ bezeichnen die Zeit zwischen 1945 und etwa 1948, in der große Teile der deutschen Bevölkerung unter massiver Lebensmittelknappheit litten. Die Versorgungssysteme waren zusammengebrochen, Ernten gering, Transportwege zerstört. Viele Familien lebten von Rationen, Tauschhandel oder dem, was sie selbst anbauen konnten. Besonders in Städten war die Lage prekär, da Brennmaterial, Kleidung und Grundnahrungsmittel kaum verfügbar waren.

Die Jahre 1946 und 1947 waren von einer Not geprägt, die heute kaum noch vorstellbar ist. Der „Hungerwinter“ 1946/47 brachte eine eisige Kälte. Lebensmittel waren knapp, Kohle noch knapper, und viele Familien kämpften täglich darum, genug Wärme und Nahrung zu finden. In den Städten standen Menschen stundenlang für ein paar Kartoffeln an, und oft blieb nur der Tauschhandel, um das Nötigste zu bekommen. Das (Über-)Leben war ein ständiges Improvisieren — frieren, warten, hoffen.

Diese Jahre haben eine ganze Generation geprägt.

Ursachen der Hungerjahre

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 lag das Land in Trümmern. Industrieanlagen, Infrastruktur und Landwirtschaft waren massiv zerstört. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln brach zusammen, da viele landwirtschaftliche Flächen unbrauchbar waren und Transportwege unterbrochen waren. Zudem führte die Umstrukturierung durch die Besatzungsmächte zu erheblichen Herausforderungen bei der Lebensmittelverteilung.

Der Alltag in den Hungerjahren

Die Bevölkerung war auf Lebensmittelkarten und Rationen angewiesen, die oft kaum ausreichten. Typische Lebensmittel wie Brot, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch waren knapp. Viele Menschen mussten erfinderisch werden, um mit Wildpflanzen, Ersatzstoffen oder durch Tauschhandel zu überleben. Die Mangelernährung führte zu weit verbreiteten Krankheiten und einer hohen Sterblichkeit, besonders bei Kindern und älteren Menschen.

Hilfsmaßnahmen und erste Erfolge

Die Alliierten führten umfangreiche Hilfsprogramme durch, darunter das sogenannte CARE-Paket, das aus den USA stammte und dringend benötigte Lebensmittel und Medikamente enthielt. Mit der Währungsreform 1948, die die Einführung der Deutschen Mark brachte, stabilisierte sich die Wirtschaft allmählich. Die landwirtschaftliche Produktion konnte durch den Aufbau neuer Strukturen und Investitionen langsam wieder gesteigert werden.

Langfristige Auswirkungen

Die Hungerjahre hinterließen tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der deutschen Bevölkerung. Sie führten zu einem starken Bewusstsein für Versorgungssicherheit und prägten die politische und soziale Entwicklung der Nachkriegszeit. Gleichzeitig zeigten sie die Widerstandsfähigkeit und den Zusammenhalt der Menschen in einer extrem schwierigen Situation.

Die Hungerjahre von 1945 bis 1948 waren eine Zeit großer Entbehrungen, aber auch des Überlebenswillens und der Hoffnung auf einen Neuanfang. Das Verständnis dieser Phase ist wichtig, um die Nachkriegsgeschichte Deutschlands umfassend zu begreifen und die Leistungen der Menschen in dieser schweren Zeit zu würdigen.