Weibliche Genitalverstümmelung als „Schutz von Mädchen“

Zynischer geht es kaum!

Die fürchterlichen Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM), dieser traditionell religiös, aber männlich dominierten Praxis, habe ich in meiner Zeit als Arzt in Afrika leider allzu oft sehen können. Betroffene leiden häufig unter starken Blutungen, Infektionen, und chronischen Schmerzen. Der Verlust der Libido ist gewollt! Spätere Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt sind häufig und führen nicht selten zum Tod. Die lebenslangen psychischen Belastungen sind gravierend.

In den meisten Ländern Afrikas ist daher FGM mittlerweile zumindest gesetzlich verboten.

(Quelle: Souley Dioum, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons)

Was leider nicht bedeutet, dass sie nicht praktiziert wird…

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Wenn’s kein Islamist war, war’s ja wohl ein Psycho…

…so könnte man die meist stereotypen Reaktionen auf Amokläufe in unserer Gesellschaft zusammenfassen.

Und wenn das Thema Migration nicht greift – wie nach dem Angriff auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg – wird verstärkt der Ruf laut, „Gefahren frühzeitig zu erkennen und einzudämmen“. Das ist auch gerade in der Aufarbeitung des Ereignisses in Magdeburg der Fall.

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In Deutschland heisst die Weibliche Genitalbeschneidung jetzt „Intim-Chirurgie“

Seit Jahren kämpfen Gesundheits-Aktivisti*nnen in der ganzen Welt gegen die rituelle „weibliche Genitalverstümmelung“. Doch in den USA und leider auch in Deutschland steigen derzeit die Zahlen der (freiwilligen) kosmetischen Schamlippenrduktionen rapide an. In Deutschland setzen die „Schönheits-Chirurgen“ mittlerweile wohl ca. 4-5000 mal pro Jahr das Skalpell an der Vulva an.

In beiden Fällen – der rituell-religiösen Motivation zur Genital-Beschneidung, wie in der „körperkratisch“ motivierten kosmetischen Genital-Beschneidung – werden Frauen zum Sex-Objekt…oder reduzieren sich selbst dazu!

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