Villeneuf les Avignon

Süd-Frankreich-Reise 2016

Villeneuve‑lès‑Avignon liegt direkt gegenüber von Avignon, nur durch die Rhône getrennt, und wirkt wie die ruhigere, sonnige Schwester der berühmten Papststadt. Über den engen Gassen und hellen Steinhäusern thront die mächtige Fort Saint‑André, während das Kartäuserkloster und die alten Kirchen eine stille, fast klösterliche Atmosphäre schaffen.

Villeneuve‑lès‑Avignon entstand als französisches Gegengewicht zur päpstlichen Macht in Avignon. Die Fort Saint‑André sicherte die Grenze und kontrollierte die Rhône, während Klöster und Residenzen den Ort zu einem stillen geistlichen Zentrum machten – im Schatten der lauten Papststadt.

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Carpentras

Carpentras

Süd-Frankreich-Reise 2016

Carpentras ist eine lebendige Kleinstadt am Fuß des Mont Ventoux, geprägt von römischen Wurzeln, mittelalterlichen Gassen und südfranzösischer Leichtigkeit. Die Stadt war einst Sitz der Grafen von Toulouse und später ein wichtiges Zentrum des päpstlichen Comtat Venaissin. Heute verbinden sich hier historische Monumente wie die mächtige Kathedrale Saint‑Siffrein und die berühmte Synagoge von 1367 mit Märkten, Platanen und dem warmen Licht der Provence.

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Nîmes – Zwischen römischem Stein und südlichem Licht

Nîmes – Zwischen römischem Stein und südlichem Licht

Süd-Frankreich-Reise 2016

Das keltische Nemausus wurde 121 v. Chr. von den Römern erobert und Teil der Provinz Gallia Narbonensis. Viele Baudenkmäler der prosperierenden römischen Stadt sind bis heute erhalten.

Römisches Erbe im südlichen Licht: Nîmes bewahrt seine Geschichte in Stein. Foto: Armin Kübelbeck (CC BY-SA 3.0).
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St.Maries de la Mer

St.Maries de la Mer

Süd-Frankreich-Reise 2016

Zu dem internationale Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer pilgern jedes Jahr Tausende von Gläubigen pilgern, insbesondere zu ehren der Schutzheiligen der Gitans, der schwarze Sara, sowie die Heiligen Maria Jakobäa und Maria Salome.

Im Sommer ist es beliebtes Ziel für Strandurlauber und als Ausgangspunkt für Besuche der Camargue.

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Zierikzee

Holland 2016

Zierikzee empfängt einen mit groer Ruhe. Die kleine Stadt auf Schouwen‑Duiveland wirkt, als hätte sie sich ein Stück Vergangenheit bewahrt – nicht museal, sondern lebendig, warm, getragen vom Rhythmus der Gezeiten. Schon beim ersten Schritt durch das Stadttor spürt man die Nähe des Meeres: ein Hauch Salz in der Luft, Möwenrufe, das Knarren der Masten im Hafen.

Die Altstadt ist ein Geflecht aus schmalen Gassen, alten Kaufmannshäusern und diesen typisch niederländischen Giebeln, die sich wie kleine Wellen aneinanderreihen. Viele Fassaden erzählen Geschichten von Handel, Fischerei und Sturmfluten. Man geht vorbei an Backsteinmauern, die Jahrhunderte gesehen haben, und fühlt sich gleichzeitig aufgehoben und eingeladen, weiterzuschauen.

Am Hafen öffnet sich die Stadt zum Wasser hin. Boote liegen dicht an dicht, manche frisch gestrichen, andere mit Patina – jedes ein kleines Kapitel der maritimen Geschichte. Das Licht spielt auf dem Wasser, mal silbern, mal tiefblau, und die Stadt scheint sich darin zu spiegeln wie in einem alten, leicht flirrenden Spiegel.

Zierikzee ist kein Ort, den man „besichtigt“. Es ist ein Ort, den man durchwandert, einatmet, auf sich wirken lässt. Ein Ort, an dem die Zeit langsamer geht, ohne stehenzubleiben. Ein Ort, der zeigt, wie viel Schönheit in der Stille liegen kann.