Am Grotsund

Am Grotsund

Norwegen 2017

Der Grotsund ist eine etwa 33 km lange und 4–5 km breite Meerenge, durch die die nördliche Schiffszufahrt nach Tromsø verläuft – auch für die Hurtigrouten.

Hier öffnet sich der Blick auf die weite Wasserstraße zwischen Inseln und Festland, über die seit Jahrhunderten Fischerboote, Handelsschiffe und später auch die Expeditionsschiffe hinaus in den Norden fuhren. Das Licht ist klarer, der Wind schärfer, und oft liegt ein feiner Salzgeruch in der Luft – ein Übergangsort zwischen Stadt und Arktis.

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Alta

Alta

Norwegen 2017

Am Altafjord wirkt selbst der hohe Norden mild. Das Wasser bleibt das ganze Jahr eisfrei, und über dem Fjord liegt oft ein weiches, kühles Licht. Mit einer mittleren Temperatur von rund 3 °C bot diese geschützte Bucht schon vor Jahrtausenden einen ungewöhnlich lebensfreundlichen Ort. Prähistorische Jäger und Sammler hinterließen hier ihre Spuren: Felsritzungen auf verschiedenen Terrassen über dem heutigen Meeresspiegel, entstanden vor 2000 bis 6500 Jahren.

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Auf Mageroya

Auf Mageroya

Norwegen 2017

Magerøya wirkt heute wie eine stille Insel am Rand Europas, doch ihre Geschichte reicht weit zurück in die Zeit, als Menschen erstmals den hohen Norden besiedelten. Schon vor Jahrtausenden nutzten samische Gruppen die karge, aber fisch- und rentierreiche Landschaft. Die Insel lag strategisch günstig an alten Wander- und Handelswegen der Küstenfischer und Rentiernomaden, die den Jahreszeiten folgten.

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Rund um Kirkeporten

Rund um Kirkeporten

Norwegen 2017

Kirkeporten ist ein natürliches Felsentor auf der Insel Magerøya, nur wenige Kilometer vom Nordkap entfernt. Der Bogen öffnet sich wie ein Fenster Richtung Norden – und genau durch dieses „Fenster“ sieht man bei gutem Wetter die Nordkapklippe mit dem Globus. Das macht Kirkeporten zu einem der seltenen Orte, an denen man das berühmte Nordkap von außen betrachten kann. Wenn man Glück hat -wir hatten keines.

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Klone und Co. – werden wir in hundert Jahren noch „Menschen“ sein?

Die Zukunft hat bereits begonnen – 5

Vor über 20 Jahren wurde das erste geklonte Schaf geboren. Dabei wurden Zellkerne aus normalem Gewebe in Eizellen übertragen, um ein genetisch identisches Schaf zu zeugen. Dolly machte Schlagzeilen und erzeugte Stürme der Entrüstung. Australien und Kanada verboten das Klonen von Tieren, die EU  belegte 2015 den Import von Fleisch von geklonten Tieren oder ihren Abkömmlingen mit einem Bann. Es waren vor allem gesundheitliche Probleme und der vorzeitige Tod Dollys, die die Methode in Verruf brachten.

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Kampf um die Demokratie (Teil 2)

Feinde der Demokratie – ein Déjà-vu

Teil II

2018 jährt sich zum 85ten Mal die faschistische Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft.  Einige Monate vorher finden die Bundestagswahlen statt. Welt- und europaweit schüren Populisten erneut Fremdenhass und Nationalismus. Dabei nutzen sie die Angst vieler Menschen vor Deklassierung. Ein Nährboden, der Deutschland und Europa schon einmal in den Abgrund führte.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

In der letzten DAMALS Ausgabe dieser Zeitung am 15. April schilderten wir, wie sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in den 1920er Jahren verschlechterten. Dies machten sich die Gegner der Demokratie zunutze.

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Erdogan ist nicht die Türkei und Evet-Stimmer repräsentieren nicht die Deutsch-Türken!

Es wird Zeit das Deutsch-Türken-Bashing zu beenden.

Ja, es ist schwer nachzuvollziehen warum 416000 Türk*innen in Deutschland für Erdogan gestimmt und damit den Weg in eine Diktatur in der Türkei geebnet haben. Ob das allerdings auf mangelnde Integration „der Türken“ in Deutschland schliessen läßt, ist zu bezweifeln!

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Die Zukunft hat bereits begonnen – auch in Tansania

Modernste Technologien können die Gesundheitsversorgung auch in den ärmsten Regionen der Welt verbessern. Drohnen – für viele bei uns ein modernes Spielzeug – können in Afrika Leben retten indem sie Medikamente und Blutkonserven in abgelegene Regionen bringen. Mit Geldern von DFID und koordiniert von Ifakara Health Institute versorgen zunächst zehn Drohnen abgelegene  Gesundheitsstationen in der Region Dodoma. In Rwanda läuft ein ähnliches Programm bereits erfolgreich. Hier zu den Details:

Tansania: Drohnen liefern Blutkonserven