Die Cité de la Voile in Lorient ist ein Zentrum der Segel- und Schifffahrt. Es wurde 2008 eröffnet. In einem Bereich, der dem Hochseerennen gewidmet ist, können Besucher Boote und die Segler entdecken, die an großen Wettbewerben wie dem Vendée Globe oder der Route du Rhum teilnehmen. Hier liegen einige der schnellsten Segelboote der Welt.
Quimperlé liegt an der Mündung des Flusses Ellé in den Laïta, etwa 20 Kilometer von der Atlantikküste entfernt. Quimperlé hat etwa 12.000 Einwohner und ist bekannt für seine historischen Sehenswürdigkeiten und die mittelalterliche Altstadt.
Pont-Aven ist für seine Mühlen, seine Galettes und seine Künstler bekannt ist. Pont-Aven war ein beliebter Treffpunkt für impressionistische Maler wie Paul Gauguin, Émile Bernard und Paul Sérusier, die hier die Schule von Pont-Aven gründeten. Sie malten die Landschaften, die Menschen und die Traditionen der Bretagne mit leuchtenden Farben und einfachen Formen.
Concarneau ist eine der malerischsten Hafenstädte der Bretagne, die vor allem für ihre auf einer Insel im Hafenbecken liegende Altstadt bekannt ist, die den zahlreichen Touristen viele historische Gebäude, enge Gassen und Souvenirgeschäfte bietet.
Concarneau ist eine Stadt, die zwei Leben führt: das reale, vom Meer gezeichnete, und das literarische, das Jean‑Luc Bannalec ihr geschenkt hat. Hinter den Mauern der ummauerte Altstadt (Ville Close), die wie ein steinerner Anker im Hafen liegt, begann im 19. Jahrhundert der Aufstieg der Sardinenindustrie. Fabriken, Rauch, das Klirren der Metallwannen – ein Alltag, der die Stadt prägte, lange bevor die Touristen kamen. Fischerboote lagen dicht an dicht, und der Geruch von Salz und Öl war Teil der Identität Concarneaus.
Hafen, Nebel, Sardinen. Ein Ort, an dem das Meer Geschichten erzählt — salzig, schlicht, bretonisch.
Schon im Mittelalter war Douarnenez ein wichtiger Hafen für den Handel mit England und Spanien, aber auch ein Ort des Widerstands gegen die französische Zentralmacht. Den größten wirtschaftlichen Aufschwung erlangte die Stadt im neunzehnten Jahrhundert durch die Entwicklung der Sardinenindustrie. 1860 wurde hier die erste Konservenfabrik errichtet. Heute lockt die malerische Küste und eine lebendige Gastronomie. Die Sardinen sind das Symbol der Stadt und werden in vielen traditionellen Rezepten verwendet, wie zum Beispiel der Sardinenpastete, der Sardinenbutter oder der Sardinensuppe.
Vor 60 Jahren „träumte“ Christo davon, den Arc de Triomphe zu verhüllen. Selbst erlebt hat er diesen Traum nicht mehr. Viele andere Verhüllungen haben ihn berühmt gemacht – darunter auch der Deutsche Reichstag. Und die Verhüllung des Arc de Triomphe sollte sein letztes großes Werk werden. Ursprünglich geplant für das Frühjahr 2020 musste es auf Herbst verschoben werden, da im Frühjahr die Turmfalken im Arc brüten und man den Jungvögeln schlecht den Ausblick und das Ausfliegen verwehren kann. Es wurde auf den Herbst verlegt. Und dann kam Corona. Und dann starb Christo.
… ist eine bedeutende Hafen- und Marinebasis an der Atlantikküste. Sie hat eine lange und wechselvolle Geschichte, die von den Kelten, Römern, Normannen, Engländern und Deutschen geprägt wurde. Brest ist Wind, Hafen, Granit. Eine raue Atlantikstadt, die nicht gefallen will – und genau deshalb bleibt.
Die Festung von Brest ist eine historische Sehenswürdigkeit, die von den Römern im 3. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Sie diente als Verteidigung gegen die Einfälle der Normannen, Wikinger und Engländer. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrmals erweitert und modernisiert, um den neuen militärischen Anforderungen gerecht zu werden. Heute ist sie ein Museum.