Eine sehr schöne Stadt: Dijon

Eine sehr schöne Stadt: Dijon

Dijon ist das historische Herz des Burgund, eine Stadt, in der sich Jahrhunderte sichtbar übereinandergelegt haben. Als Residenz der mächtigen Herzöge von Burgund entwickelte sich Dijon zu einem kulturellen und politischen Zentrum, dessen Einfluss weit über die Region hinausreichte. Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, Stadtpalais und romanischen wie gotischen Kirchen erzählt diese Geschichte in jedem Straßenzug.

Zwischen dem Palais des Ducs, den eleganten Plätzen und den engen Gassen entfaltet sich eine Atmosphäre, die gleichermaßen lebendig und historisch wirkt. Dijon ist kein Museum, sondern eine Stadt, die ihre Vergangenheit selbstverständlich trägt: in der Architektur, im Stadtbild, in den Märkten, auf denen seit Jahrhunderten Handel betrieben wird.

Heute ist Dijon zugleich Hauptstadt der Region Bourgogne‑Franche‑Comté, ein urbanes Zentrum mit Universitäten, Kultur, Gastronomie und einem starken Bezug zur umliegenden Weinlandschaft. Die Nähe zu den berühmten Lagen der Côte de Nuits und Côte de Beaune prägt die Stadt ebenso wie ihre Rolle als Tor zum Burgund.

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Impressionen aus dem Burgund

Impressionen aus dem Burgund

Das Burgund zeigt sich in jenen Momenten am schönsten, in denen Landschaft und Licht miteinander sprechen: sanfte Hügel, weite Felder, kleine Dörfer, die wie Inseln in einer stillen, warmen Weite liegen. Je nach Tageszeit wechseln die Farben von tiefem Grün zu goldenen Schattierungen. Zwischen Burgen, Kirchen und stillen Landstraßen entfaltet sich eine Ruhe, die nicht inszeniert wirkt, sondern gewachsen ist. Das Burgund ist kein Ort der großen Gesten, sondern der feinen Eindrücke: ein offener Himmel, ein Duft von Erde und Reben, ein Licht, das selbst einfache Szenen in etwas Besonderes verwandelt.

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Soulac und Royon – nicht nur durch Fähren verbunden

Soulac und Royon – nicht nur durch Fähren verbunden

Bretagne-Reise 2021

Soulac-sur-Mer und Royan liegen sich gegenüber wie zwei Küstengeschwister, getrennt durch die breite Mündung der Gironde und doch eng miteinander verbunden. Nicht nur durch die Fähren. Beide Orte tragen den gleichen Atlantikduft, das gleiche wandernde Licht, die gleiche Mischung aus Weite und Ruhe.

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Ile d’Oleron

Ile d’Oleron

Bretagne-Reise 2021

Die Île d’Oléron zeigt im Herbst ein stilles, fast entrücktes Gesicht. Die Strände leeren sich, das Licht wird weicher, und der Atlantik trägt einen raueren Ton. Zwischen Dünen, Pinien und den langen, offenen Horizonten liegt eine Ruhe, die nicht nur landschaftlich wirkt, sondern atmosphärisch – ein Ort, an dem der Wind Geschichten erzählt und die Wellen wie ein langsamer Pulsschlag klingen.

Die Insel wirkt, als würde sie tief durchatmen: weniger Farben, dafür mehr Nuancen; weniger Menschen, dafür mehr Raum. Ein idealer Moment, um die Weite zu spüren, die salzige Luft einzuatmen und sich von dieser sanften Melancholie tragen zu lassen, die den Herbst hier so besonders macht.

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Carnac – Menhire und Hühnengräber

Carnac – Menhire und Hühnengräber

Bretagne-Reise 2021

Carnac ist für seine beeindruckenden Steinreihen bekannt. Diese wurden vor Tausenden von Jahren von den Kelten errichtet und haben bis heute viele Geheimnisse bewahrt. Eines davon ist, dass hier Obelix seine Hinkelsteine warf, als er noch ein kleiner Junge war. Er hatte nämlich aus Versehen einen Schluck vom Zaubertrank genommen, der ihm seine übermenschliche Kraft verlieh. Da er nicht wusste, wie er damit umgehen sollte, schleuderte er die Steine in alle Richtungen und bildete so die berühmten Alignements. Die Einwohner von Carnac waren natürlich nicht sehr begeistert von dieser Zerstörung, aber sie konnten nichts gegen den kleinen Racker machen. Sie beschlossen, die Steine als ein kulturelles Erbe zu betrachten und sie zu einem touristischen Anziehungspunkt zu machen. So wurde Carnac zu dem Ort, wo man heute noch die Spuren von Obelix bewundern kann.

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Guérande – Wo das Salz wächst

Guérande – Wo das Salz wächst

Bretagne-Reise 2021

Das Salz von Guerande wird seit dem Mittelalter in den Salzgärten an der Atlantikküste gewonnen. Die Salzbauern nutzen die natürliche Verdunstung des Meerwassers, um das Salz zu kristallisieren und zu ernten. Das Salz von Guerande hat eine graue Farbe und ist reich an Mineralien. Eine besondere Spezialität ist das Fleur de Sel, das als dünne Schicht an der Wasseroberfläche entsteht und von Hand abgeschöpft wird. Das Fleur de Sel ist sehr fein und aromatisch und gilt als eines der besten Meersalze der Welt.

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Der U-Boot-Bunker von Lorient

Der U-Boot-Bunker von Lorient

Bretagne-Reise 2021

…wurde von der Organisation Todt im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde, um ihre U-Boote vor den alliierten Angriffen zu schützen. Er war von Juni 1940 bis August 1944 der größte Stützpunkt der U-Boot-Flotte. Er bestand aus mehreren riesigen Betonblöcken, die Platz für bis zu 30 U-Boote boten. Die Bunker waren mit bis zu 7,5m dicken Beton-Dächern und -Wänden ausgestattet, die selbst den stärksten Bomben standhalten konnten. Die Anlage verfügte auch über eine Slipanlage mit einer Drehscheibe und einer Schiebebühne, um die U-Boote zu reparieren und zu warten. Er wurde erst im Mai 1945 von den Deutschen aufgegeben, nachdem sie sich in der Festung Keroman verschanzt hatten.

Bis 1997 wurde der U-Boot-Bunker von Lorient von der französischen Marine genutzt und danach ziviler Nutzung zugeführt. Heute ist er ein historisches Denkmal, das an die Schrecken des Krieges erinnert.

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