
Von Jean Calvin, Jean-Jacques Rousseau über Henri Dunant bis zu den Vereinten Nationen steht die Stadt für Reformgeist, Humanität und den Dialog der Völker. Kaum eine andere europäische Stadt vereint Geschichte, Ideen und internationale Diplomatie auf so engem Raum.













Im Parc des Bastions erinnert die berühmte Mauer der Reformatoren an die Rolle Genfs als Zentrum der protestantischen Reformation. Im Mittelpunkt stehen die monumentalen Figuren von Jean Calvin, Guillaume Farel, Théodore de Bèze und John Knox. Über die mehr als hundert Meter lange Denkmalanlage zieht sich das Motto der Reformation: Post Tenebras Lux – „Nach der Dunkelheit das Licht“.







Genf war nicht nur die Stadt der Reformatoren um Jean Calvin, sondern auch die Heimat und Wirkungsstätte bedeutender Denker der europäischen Geistesgeschichte. Besonders Jean-Jacques Rousseau, der 1712 in Genf geboren wurde, prägte mit seinen Ideen zu Freiheit, Gesellschaft und Erziehung die Aufklärung nachhaltig.

Auch Persönlichkeiten wie Henri Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes, sowie zahlreiche Philosophen, Wissenschaftler und Humanisten machten Genf zu einem internationalen Zentrum des Denkens und des politischen Austauschs.

















Und hinter den Fassaden der reformierten Bürgerstadt verbirgt sich eine andere Seite Genfs: die Stadt der Banken, des internationalen Handels und des Reichtums.










Genf gilt als Hauptstadt des Private Banking. Mit 47 Bankhauptsitzen und zahlreichen internationalen Finanzinstituten gehört die Stadt zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt. Zudem existierten 157 Bankfilialen im Kanton.



Die Place de Plainpalais ist eine große Freifläche im Zentrum von Genf. Der Platz wird für Zirkusse, Jahrmärkte und andere Veranstaltungen genutzt.
Wir besuchten den Wochenmarkt mit kulinarischen Ständen aus aller Welt.















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