Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) schon bald dazu anweisen, die Schutztitel von Syrern abzuerkennen.
Von rund einer Million Syrern, die nach Deutschland geflohen sind, haben 500 000 subsidiären Schutz, 10 000 sind bereits freiwillig nach Syrien zurückgekehrt mehr als die Hälfte ist gut integriert.
Die Beschäftigungsquote der geflüchteten Syrer steigt stark mit der Aufenthaltsdauer. Neuzugezogene liegen deutlich darunter, während die Gruppe von 2015 inzwischen fast das Niveau der deutschen Bevölkerung erreicht (65% erwerbstätig, 85% sozialversicherungspflichtig beschäftigt).
Ca. 450 000 Syrer beziehen Grundsicherung und die will der Christdemokrat loswerden.
Davon sind aber mehr als die Hälfte Kinder! Ein weiterer großer Teil – rund 100 000 – sind nicht erwerbsfähige Erwachsene (gesundheitliche Gründe, Alter, Betreuungspflichten).

Und denen will Herr Dobrindt also den Schutz entziehen und sie in ein Land schicken, das weitgehend zerstört ist und dessen Wiederaufbau nur zögernd voran geht.
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