Schon in der Steinzeit nutzten Menschen die geschützten Buchten rund um Kristiansund als natürlichen Hafen. Die Lage zwischen mehreren Inseln bot Sicherheit, Süßwasser und reiche Fischgründe – ideale Voraussetzungen für frühe Siedlungen und Handel.

Schon in der Steinzeit nutzten Menschen die geschützten Buchten rund um Kristiansund als natürlichen Hafen. Die Lage zwischen mehreren Inseln bot Sicherheit, Süßwasser und reiche Fischgründe – ideale Voraussetzungen für frühe Siedlungen und Handel.

Als „Schönste Straße der Welt“ und „norwegisches Bauwerk des Jahrhunderts“ sollen die Norweger die Atlanterhavsveien bezeichnen – sagt zumindest mein Reiseführer. Und ja, spektakulär auf ihre Art ist die acht Kilometer lange Strecke schon.



Nur aus der Perspektive eine „Abschuss-Rampe“


















Und ob all der Fjorde und sie umrahmenden Berge hatten wir ja schon beinahe vergessen, dass es an Norwegens Küste ja doch noch ein WEITES Meer gibt…
















Bei dem Stadtbrand von Alesund wurde in der Nacht zum 23. Januar 1904 fast die komplette Innenstadt zerstört. Ausgelöst durch eine umgekippte Petroleumlampe in einer Margarinefabrik brannte das Feuer über 16 Stunden lang. Rund 850 (Holz-)Häuser wurden vollständig zerstört und über 10.000 Einwohner obdachlos.
Katastrophenhilfe kam unter anderem aus Deutschland. Auch der Wiederaufbau wurde massgeblich von Kaiser Wilhelm II. unterstützt. Neue Häuser durften nur noch aus Stein gebaut werden. Innerhalb von nur sieben Jahren wurde der größte Teil von Ålesund fast vollständig im Jugendstil neu errichtet.

Der Sognefjord wird von hohen Bergen umgeben, die bis zu 1700 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Die Bergstrassen bieten malerische Blicke.

Der Sognefjord beherbergt einige der spektakulärsten Wasserfälle der Welt.

Im Westen Norwegens liegt der größte Gletscher auf dem europäischen Festland. Er bedeckt eine Fläche von etwa 487 Quadratkilometern. Der Jostedalsbreen ist der größte Gletscher des europäischen Festlands – und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sichtbar die Klimakrise geworden ist. Viele seiner Gletscherzungen ziehen sich Jahr für Jahr zurück, manche verschwinden ganz. Was wir gesehen haben, war nur eine kleine Zunge des einst mächtigen Eises. Am Gletschersee und im grünlich schimmernden Gletscherfluss zeigt sich, wie stark sich die Landschaft verändert. Der Jostedalsbreen ist ein Naturgigant im Wandel – schön, beeindruckend und zugleich ein mahnendes Zeichen dafür, wie schnell das nordische Eis schwindet.

Der Sognefjord bahnt sich seinen Weg ganze 204 km ins Landesinnere. Er ist der längste und mit 1303m tiefste Fjord Europas und wird weltweit nur noch vom Kangertittivat in Grönland übertroffen.

Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Fischmarkt, der seit Jahrhunderten besteht. Hier kann man frischen Fisch, Meeresfrüchte und andere lokale Spezialitäten probieren. Aber holla – was für Preise. Wir haben uns die klassischen Krabbenbrötchen trotzdem schmecken lassen.
Neben diesen findet man auf dem Markt eine ganze Palette norwegischer Spezialitäten: Königskrabben, frisch gekocht oder gegrillt; Lachs in allen Varianten – geräuchert, gebeizt, warm geräuchert; Fischsuppen und Fischfrikadellen, die in Bergen fast zur Grundversorgung gehören; Garnelen, die direkt aus den Fjorden kommen; und natürlich Stockfisch, der in Norwegen eine lange Tradition hat. Manche Stände bieten auch Walfleisch an – eine umstrittene, aber historisch verankerte Spezialität, die man in Bergen immer wieder sieht.
Zwischen den Marktständen mischen sich der Duft von Meer, Rauch und Gewürzen, das Stimmengewirr der Händler und die neugierigen Besucher aus aller Welt. Trotz der hohen Preise hat der Fischmarkt etwas Unverwechselbares: eine Mischung aus Tradition, Hafenleben und nordischer Kulinarik.

Das historische Zentrum von Bergen ist geprägt von den charakteristischen Hansehäusern, die entlang der alten Hafenkaien Bryggen stehen. Diese farbenfrohen Holzhäuser aus dem 14. Jahrhundert sind ein UNESCO-Weltkulturerbe – und Touristenmagnet!

Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und von sieben Bergen umgeben, was ihr den Spitznamen „Die Stadt der sieben Berge“ einbrachte.
Ein Stadtrundgang:
