Die Gesundheit der Demokratie ist ernsthaft bedroht

Lange haben wir geglaubt, wir in der Bundesrepublik Deutschland seien ausreichend immunisiert gegen die faschistische und rechtsradikale Hetze. Jetzt gilt es die Gegenmittel zu finden, die ein weiteres Fortschreiten der Infektion verhindern!

Hier ein interessanter Beitrag der FR dazu:

http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/afd-demokratie-veraechter-im-bundestag-a-1357130

Die Bundesrepublik Deutschland wird nie mehr so sein, wie sie war.

Gestern war ein schwarzer Tag für die deutsche Demokratie.

Zum Ausgang der Bundestagswahlen am 24. September 2017 

Jeder 10. Westdeutsche und jeder 5. Ostdeutsche hat dafür gesorgt, dass in den 19.ten deutschen Bundestag rechtsextreme Volksverhetzer und Revanchisten einziehen.

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Kampf um die Demokratie (Teil 2)

Feinde der Demokratie – ein Déjà-vu

Teil II

2018 jährt sich zum 85ten Mal die faschistische Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft.  Einige Monate vorher finden die Bundestagswahlen statt. Welt- und europaweit schüren Populisten erneut Fremdenhass und Nationalismus. Dabei nutzen sie die Angst vieler Menschen vor Deklassierung. Ein Nährboden, der Deutschland und Europa schon einmal in den Abgrund führte.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

In der letzten DAMALS Ausgabe dieser Zeitung am 15. April schilderten wir, wie sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse in den 1920er Jahren verschlechterten. Dies machten sich die Gegner der Demokratie zunutze.

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Erdogan ist nicht die Türkei und Evet-Stimmer repräsentieren nicht die Deutsch-Türken!

Es wird Zeit das Deutsch-Türken-Bashing zu beenden.

Ja, es ist schwer nachzuvollziehen warum 416000 Türk*innen in Deutschland für Erdogan gestimmt und damit den Weg in eine Diktatur in der Türkei geebnet haben. Ob das allerdings auf mangelnde Integration „der Türken“ in Deutschland schliessen läßt, ist zu bezweifeln!

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Kampf um die Demokratie (Teil 1)

Feinde der Demokratie – ein Déjà-vu

2018 jährt sich zum 85ten Mal die faschistische Gleichschaltung der deutschen Gesellschaft.  Einige Monate vorher finden die Bundestagswahlen statt. Welt- und europaweit schüren Populisten erneut Fremdenhass und Nationalismus. Dabei nutzen sie die Angst vieler Menschen vor Deklassierung. Ein Nährboden, der Deutschland und Europa schon einmal in den Abgrund führte.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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N(i)ebel weltweit

Was ein FDP-Minister unter „wirkungsvoll“ versteht.


Als das Entwicklungshilfeministerium (BMZ) am 14.November 1961 gegründet wurde, erfolgte
dies auch, um der FDP ein weiteres (fünftes) Ressort in der vierten Regierung Konrad Adenauers
zuschanzen zu können. Um so erstaunlicher war, dass im Wahlkampf 2009 ausgerechnet der
damalige FDP Generalsekretär Dirk Niebel die Abschaffung eben dieses Ministeriums verlangte.

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Die Entnazifizierung oder der Versuch den Faschismus auszulöschen

Am 30. Januar jährt sich die Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland. Die Folge war der mit 55 Millionen Toten bis dahin größte Krieg aller Zeiten, von dessen Folgen auch Wetzlar nicht verschont wurde. Daher beschreiben die Autoren hier und jetzt, wie nach dem Krieg die Aufarbeitung der Schuld begann. Sie greifen hierbei auf die Studie „Wetzlar 1945 – 1949“ des Historikers Andreas Wiedemann zurück, die in den „Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins“ (Heft 33) 1988 veröffentlicht wurde.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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Displaced Persons in Wetzlar

Vor 70 Jahren: Lagerleben und ungewisse Zukunft

Am 30. Januar jährte sich die Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland. Das Ergebnis war der größte Krieg aller Zeiten, von dessen Folgen auch Wetzlar nicht verschont wurde. Daher beschreiben die Autoren hier die unmittelbaren Konsequenzen von Zwangsarbeit, Deportation und Holocaust für Wetzlar nach dem Krieg. Sie greifen hierbei auf die Studie „Wetzlar 1945 – 1949“ des Historikers Andreas Wiedemann zurück, die in den „Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins“ (Heft 33) 1988 veröffentlicht wurde.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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Die Folgen des Krieges für die Menschen in Wetzlar

1957 wurde am 1. September zum Antikriegstag erklärt. Die Initiative ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund aus, um „…alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Anlass hierfür war Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der faschistischen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939. Am Ende dieses Krieges waren auch die Menschen in Wetzlar von Hunger und Elend bedroht. Das (Über-)Leben der Zivilbevölkerung in der unmittelbaren Nachkriegszeit wird in dem nachfolgenden, zweiteiligen Beitrag beschrieben. Der zweite Teil erscheint in der folgenden Woche. Die Autoren greifen hierbei auf die Studie „Wetzlar 1945 – 1949“ des Historikers Andreas Wiedemann zurück, die in den „Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins“ (Heft 33) 1988 veröffentlicht wurde.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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