Südfrankreich 2025

Die Stadt im Herzen der Vaucluse hat einen wunderbaren Wochenmarkt. Samstags, seit dem 12.Jahrhundert.
Der zentrale Platz an einem normalen Werktag außerhalb der Touristensaison…
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Die Stadt im Herzen der Vaucluse hat einen wunderbaren Wochenmarkt. Samstags, seit dem 12.Jahrhundert.
Der zentrale Platz an einem normalen Werktag außerhalb der Touristensaison…
WeiterlesenIm zweiten Jahrhundert hatten die Römer ein komplexes Wasserleitungssystem an den südlichen Hängen der Alpillen, einer Kalksteinkette im Südwesten der Provence, gebaut. Zunächst führten die Aquädukte „Caparon“ und „Eygalières“
Wasser in ein Sammelbecken beim heutigen Fontvieille bevor dieses zur Versorgung der Stadt Arles weitergeleitet wurde. Ein Teil des Wassers wurde aber über ein parallel verlaufendes Aquädukt geleitet, um Wasserräder von Mühlen anzutreiben.

Der Kalkstein der Monts de Vaucluse ist relativ weich und leicht zu gewinnen. Da er nicht frostrissig ist, wurde er bereits von den Römern (zum Beispiel beim Bau von Aquädukten) ausgiebig genutzt. Die Errichtung von Hütten aus Trockenmauern ist allerdings bereits seit dem Ende der Jungsteinzeit im Mittelmeerraum, auch in der Provence, bekannt.

Bei Gordes ist noch ein ganzer Weiler erhalten.
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Auf schroffen Felsen thronte einst die Burg und kontrollierte den Zugang zur Quelle der Sorgue. Die Quelle der Sorgue ist die größte in Frankreich und die fünftgrößte der Welt. Bis zu 200 Kubikmeter Wasser pro Sekunde können hier, gespeist aus einem weitreichenden unterirdischen Flusssystem, ausströmen.
WeiterlesenIm Luberon nahe Rustrel erinnern leuchtende Ockerfelsen an die berühmten Canyons des amerikanischen Westens.

Marseille ist nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Aber Marseille ist älter als Paris. Nach der offiziellen Geschichtsschreibung wurde es vor 2600 Jahren von griechischen Seefahrern aus Phokäa gegründet. Die ersten Besiedlungen gehen aber noch weiter zurück. Die Höhle von Cosquer war bereits vor 33 000 Jahren besiedelt.


Zwischen Marseille und Toulon liegt in einer Bucht der Calanque-Küste eine Perle der französischen Riviera – das (einstige) Fischerdorf Cassis.
Es liegt eingebettet zwischen den steilen Kalksteinwänden der Calanques und den sanften Hügeln des Cap Canaille – ein Ort, an dem Südfrankreich seine ganze Sinnlichkeit entfaltet: pastellfarbene Häuser, der Duft von Pinien, das Glitzern des Wassers im kleinen Hafen.
WeiterlesenDie Route des Crêtes oder Corniche des Crêtes ist eine sehr kurvenreiche Straße, die von La Ciotat nach Cassis führt – und mit tollen Ausblicken auf Felsen und Meer belohnt.

Die Calanques du Mugel liegen am Rand von La Ciotat und gehören zu den stilleren, weniger bekannten Juwelen der Region. Der Weg hinauf ist steil und steinig – ein schmaler Pfad, der sich durch Macchia, Pinien und den Duft von warmem Fels nach oben windet. Doch sobald man die ersten Aussichtspunkte erreicht, öffnet sich ein Panorama, das die Mühe sofort vergessen lässt: das tiefblaue Meer, die zerklüfteten Felsformationen und die geschützten Buchten, die wie in den Fels geschnitten wirken.

Steil und steinig ist der Weg nach oben (und unten), doch…
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