Die Gronligrotta bei Mo i Rana

Norwegen 2017

Die Kalksteihöhle Grønligrotta im Røvasdal ist etwa 4000 Meter lang und hat eine maximale Tiefe von 107 Metern unter dem Eingang. Sie wurde um 1750 von den ersten Siedlern in Gronlia entdeckt.

Die Grønligrotta südöstlich von Mo i Rana ist eines der wenigen für Besucher erschlossenen Höhlensysteme Nordnorwegens – und zugleich eines der eindrucksvollsten. Über Jahrtausende hat sich der Fluss Gronligrottaelva tief in den hellen Marmor des Bergmassivs gefressen und ein weit verzweigtes Labyrinth aus Gängen, Hallen und unterirdischen Wasserläufen geschaffen.

Stege und Treppen führen hinab in die kühle, feuchte Dunkelheit. Das Licht fällt auf glatt geschliffene Marmorwände, bizarre Felsformationen und kleine Wasserfälle, die sich ihren Weg durch die Höhle suchen. Besonders eindrucksvoll ist die Mischung aus natürlicher Wildheit und sanftem, geführtem Licht, das die Strukturen sichtbar macht, ohne die Atmosphäre zu zerstören.

Die Grønligrotta ist Teil eines größeren Karstsystems, das sich über mehrere Kilometer erstreckt. Nur ein kleiner Abschnitt ist zugänglich – der Rest bleibt ein verborgenes Reich für Geologen und Höhlenforscher.


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