Die Mühlen von Barbegal

Südfrankreich 2025

Im zweiten Jahrhundert hatten die Römer ein komplexes Wasserleitungssystem an den südlichen Hängen der Alpillen, einer Kalksteinkette im Südwesten der Provence, gebaut. Zunächst führten die Aquädukte „Caparon“ und „Eygalières“
Wasser in ein Sammelbecken beim heutigen Fontvieille bevor dieses zur Versorgung der Stadt Arles weitergeleitet wurde. Ein Teil des Wassers wurde aber über ein parallel verlaufendes Aquädukt geleitet, um Wasserräder von Mühlen anzutreiben.

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Le Village des Bories

Südfrankreich 2025

Der Kalkstein der Monts de Vaucluse ist relativ weich und leicht zu gewinnen. Da er nicht frostrissig ist, wurde er bereits von den Römern (zum Beispiel beim Bau von Aquädukten) ausgiebig genutzt. Die Errichtung von Hütten aus Trockenmauern ist allerdings bereits seit dem Ende der Jungsteinzeit im Mittelmeerraum, auch in der Provence, bekannt.

Bei Gordes ist noch ein ganzer Weiler erhalten.

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Marseille 1 (Le Vieux Port)

Südfrankreich 2025

Marseille ist nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Aber Marseille ist älter als Paris. Nach der offiziellen Geschichtsschreibung wurde es vor 2600 Jahren von griechischen Seefahrern aus Phokäa gegründet. Die ersten Besiedlungen gehen aber noch weiter zurück. Die Höhle von Cosquer war bereits vor 33 000 Jahren besiedelt.

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Cassis

Südfrankreich 2025

Zwischen Marseille und Toulon liegt in einer Bucht der Calanque-Küste eine Perle der französischen Riviera – das (einstige) Fischerdorf Cassis.

Es liegt eingebettet zwischen den steilen Kalksteinwänden der Calanques und den sanften Hügeln des Cap Canaille – ein Ort, an dem Südfrankreich seine ganze Sinnlichkeit entfaltet: pastellfarbene Häuser, der Duft von Pinien, das Glitzern des Wassers im kleinen Hafen.

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