1957 wurde am 1. September zum Antikriegstag erklärt. Die Initiative ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund aus, um „…alles Erdenkliche zu unternehmen, damit des 1. September in würdiger Form als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg gedacht wird.“ Anlass hierfür war Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der faschistischen Wehrmacht auf Polen am 1.9.1939. Am Ende dieses Krieges waren auch die Menschen in Wetzlar von Hunger und Elend bedroht. Das (Über-)Leben der Zivilbevölkerung in der unmittelbaren Nachkriegszeit wird in dem nachfolgenden, zweiteiligen Beitrag beschrieben. Der zweite Teil erscheint in der folgenden Woche. Die Autoren greifen hierbei auf die Studie „Wetzlar 1945 – 1949“ des Historikers Andreas Wiedemann zurück, die in den „Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins“ (Heft 33) 1988 veröffentlicht wurde.
Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter
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