In der Antike war Narbonne war ein bedeutender Mittelmeerhafen und Hauptort des historischen Territoriums Gallia Narbonensis, der ersten römischen Kolonie außerhalb Italiens.
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Von Bagnols-sur-Cèze, an der Mündung der Cèze in die Rhone gelegen, heißt es, dass hier das Languedoc beginnt. Es war in der gallo-römischen Epoche ein wichtiger Badeort. Dank Gerberei, Seide und Weinbau prosperierte der Ort.
Villeneuve‑lès‑Avignon liegt direkt gegenüber von Avignon, nur durch die Rhône getrennt, und wirkt wie die ruhigere, sonnige Schwester der berühmten Papststadt. Über den engen Gassen und hellen Steinhäusern thront die mächtige Fort Saint‑André, während das Kartäuserkloster und die alten Kirchen eine stille, fast klösterliche Atmosphäre schaffen.
Villeneuve‑lès‑Avignon entstand als französisches Gegengewicht zur päpstlichen Macht in Avignon. Die Fort Saint‑André sicherte die Grenze und kontrollierte die Rhône, während Klöster und Residenzen den Ort zu einem stillen geistlichen Zentrum machten – im Schatten der lauten Papststadt.
Carpentras ist eine lebendige Kleinstadt am Fuß des Mont Ventoux, geprägt von römischen Wurzeln, mittelalterlichen Gassen und südfranzösischer Leichtigkeit. Die Stadt war einst Sitz der Grafen von Toulouse und später ein wichtiges Zentrum des päpstlichen Comtat Venaissin. Heute verbinden sich hier historische Monumente wie die mächtige Kathedrale Saint‑Siffrein und die berühmte Synagoge von 1367 mit Märkten, Platanen und dem warmen Licht der Provence.
Die Camargue ist für ihre einzigartige Landschaft und Artenvielfalt bekannt ist. Zwischen den beiden Mündungsarmen der Rhone umfasst sie eine Schwemmland-Eben von 1500 Quadratkilometern. Sie ist Heimat für weiße Wildpferde, schwarze Camargue-Rinder und eine reiche Wasservogelwelt.
Das keltische Nemausus wurde 121 v. Chr. von den Römern erobert und Teil der Provinz Gallia Narbonensis. Viele Baudenkmäler der prosperierenden römischen Stadt sind bis heute erhalten.
Römisches Erbe im südlichen Licht: Nîmes bewahrt seine Geschichte in Stein. Foto: Armin Kübelbeck (CC BY-SA 3.0).Weiterlesen →
Zu dem internationale Wallfahrtsort Saintes-Maries-de-la-Mer pilgern jedes Jahr Tausende von Gläubigen pilgern, insbesondere zu ehren der Schutzheiligen der Gitans, der schwarze Sara, sowie die Heiligen Maria Jakobäa und Maria Salome.
Im Sommer ist es beliebtes Ziel für Strandurlauber und als Ausgangspunkt für Besuche der Camargue.