Spanienreise 2022
Meer und Felsen, hohe Berge und tiefe Täler, römische Brücken, (prähistorische) Höhlen und prächtige Strandvillen


Asturien ist eine Region, in der sich Naturgewalt und Geschichte auf engstem Raum überlagern. Die Küste ist geprägt von Meer und Felsen: schroffe Klippen, kleine Buchten, wilde Strände, die sich wie aufgerissene Ränder des Atlantiks anfühlen. Hinter dieser Küstenlinie steigen die hohen Berge der Picos de Europa abrupt auf – ein Massiv, das seit Jahrtausenden als natürliche Festung gilt. Zwischen Meer und Gebirge liegen die tiefen Täler, durch die Menschen seit der Vorgeschichte wanderten, siedelten und Handel trieben.





























Mit den Römern kamen Straßen, Handel und Infrastruktur. Die römischen Brücken, die heute noch in vielen Orten stehen, sind stille Zeugnisse dieser Epoche. Oft unscheinbar, aber erstaunlich robust, verbinden sie Täler und Dörfer und zeigen, wie früh Asturien in überregionale Verkehrsnetze eingebunden war. Sie markieren den Übergang von der prähistorischen Welt zu einer mediterranen Ordnung, die bis in den Norden Spaniens reichte.



























Ab dem 19. Jahrhundert erlebte Asturien eine neue Blütezeit: Viele Menschen, die in Lateinamerika zu Wohlstand gekommen waren – die Indianos –, kehrten zurück und bauten an der Küste prächtige Strandvillen. Diese Häuser, oft farbenfroh, mit exotischen Details und großzügigen Gärten, erzählen von Fernweh, Erfolg und dem Wunsch, die Heimat zu verschönern. Sie stehen heute neben Fischerhäfen, modernen Promenaden und den rauen Naturstränden, die Asturien so unverwechselbar machen.




























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