
Yvoire wurde 1306 von Amadeus V. von Savoyen zu einer befestigten Grenz- und Handelsstadt ausgebaut. Seine Lage auf einer Landzunge am Genfersee war strategisch wichtig, weil hier Handels- und Verkehrswege zwischen Genf, dem Chablais und dem Jura kontrolliert werden konnten.
Die Stadt erhielt deshalb mächtige Befestigungen, Tore und eine Burg. Heute gehört sie zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Orten Frankreichs. Noch heute umschließt die Stadtmauer (Remparts), die den historischen Ortskern .

Yvoire wurde nach Jahrhunderten des Niedergangs im 20. Jahrhundert sorgfältig restauriert und wirkt heute wie ein Freilichtmuseum des savoyischen Mittelalters.













Enge, gepflasterte Gassen waren im Mittelalter bewusst so angelegt, dass Angreifer verlangsamt wurden. Viele der alten Steinhäuser sind direkt in die mittelalterlichen Mauern integriert.











Die beiden erhaltenen befestigten Stadttore, die Porte de Rovorée und die Porte de Nernier waren einst Teil eines ausgeklügelten Verteidigungssystems mit Fallgattern und Wachtürmen.





Das Château d’Yvoire war als Beobachtungs- und Verteidigungspunkt über dem See errichtet worden.










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