Frankreich 2024
Die folgenden Bilder zeigen Ruinen – keine römischen, keine mittelalterlichen – sondern die Ruinen eines friedlichen und lebendigen französischen Ortes, der der Willkür der Nazi-Truppen zum Opfer fiel.

Die folgenden Bilder zeigen Ruinen – keine römischen, keine mittelalterlichen – sondern die Ruinen eines friedlichen und lebendigen französischen Ortes, der der Willkür der Nazi-Truppen zum Opfer fiel.

Die Hauptstadt des Departments Dordogne wird dominiert durch eine gewaltige Kathedrale und erhält ihren Charme durch schmale Gässchen und viele belebte Plätze.

Ohne Cyrano würden die meisten Menschen wohl an dem kleinen Ort an der Dordogne vorbeifahren. Spätesten seit der Verfilmung mit Gerard Depardieu, ist der Mann mit der übergroßen Nase, unglückliche Liebhaber und „erste Ghostwriter der Geschichte“ international bekannt. Und damit auch der Ort.

Für Francois Delarozière und Pierre Orefice, den Schöpfern der „Maschines de l’Ile“, konnte es bei der Seefahrer-Vergangenheit von Nantes nur folgerichtig sein, ein Jahrmarkts-Karusell zum Thema Meer zu errichten…

Auf ehemaligem Werftgelände werden die Phantasiewelten des Jules Verne (gebürtiger Nantaise) und die mechanischen Entwürfe des Leonardo da Vinci zu neuem künstlerischem Leben erweckt.

33 Werke von großen Künstlern säumen die Flussmündung der Loire von Nantes bis Saint-Nazaire. Wie eine Schnitzel-Jagd führt uns die Suche nach den Kunstwerken durch Naturschutzgebiete, Sümpfe und Fischgründe, und vorbei an Entwässerungskanälen und Industrielandschaften.

Eine der Hauptquellen des Reichtuns der Stadt Nantes war die Sklaverei. Zwischen dem fünfzehnten und neunzehnten Jahrhundert wurden über 27 000 Sklaventransporte von europäischen Häfen aus durchgeführt. 1800 von Nantes.

Das Château des Ducs de Bretagne war ab dem 13. Jahrhundert die Residenz der bretonischen Herzöge und wurde im 16. Jahrhundert zur Residenz der französischen Könige in der Bretagne. 1598 residierte Heinrich der Neunte von Frankreich hier, um das „Edikt von Nantes“ zu unterzeichnen, wodurch (zunächst) die blutigen Hugenotten-Kriege beendet wurden.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgebaut und erweitert, um den Bedürfnissen und dem Geschmack seiner Bewohner zu entsprechen. Heute präsentiert sich die Außenseite des Schlosses mit massiven Türmen aus Schiefer und Granit, die durch einen Wehrgang verbunden sind. Die Innenhöfe und Wohnpaläste hingegen zeigen raffinierte Fassaden und Loggien im Renaissance-Stil.
