Spanienreise 2022
Porto ist eine Stadt, die maßgeblich von ihren Brücken über den Douro geprägt wird. Insgesamt überspannen sechs größere Brücken den Fluss im Stadtgebiet und verbinden Porto mit Vila Nova de Gaia am Südufer. Die bekannteste ist die zweistöckige Eisenbogenbrücke Ponte Dom Luís I, die als Wahrzeichen der Stadt gilt.

Die ikonische Doppelstock-Brücke aus Eisen verbindet das Ribeira-Viertel mit Vila Nova de Gaia auf der anderen Douro-Seite. Die 385 Meter lange Brücke ist eines der Wahrzeichen Portos und bietet sowohl auf der oberen Ebene (Metro) als auch auf der unteren Ebene (Straße/Fußgänger) spektakuläre Aussichten über den Douro und die Altstadt. Sie wurde zwischen 1881 und 1886 nach Plänen des belgischen Ingenieurs Théophile Seyrig erbaut, der zuvor bei Gustave Eiffel gearbeitet hatte.





















Die Ponte Maria Pia, eine stillgelegte Eisenbahnbrücke, ist die älteste der noch existierenden Brücken über den Douro in Porto. Sie war bei ihrer Eröffnung 1877 die größte Bogenbrücke der Welt und eine der berühmtesten Brücken von Gustave Eiffel.










Die Ponte do Freixo, die weiter flussaufwärts, also östlich der anderen Brücken, den Douro überspannt, ist eine Balkenbrücke, die über die gesamte Länge auf jeweils zwei nebeneinander stehenden Pfeilern ruht. Sie besteht aus 8 Feldern, deren Spannweiten, die in der Mitte 150 m und links und rechts daneben jeweils 115 m betragen, sich zur Seite hin immer mehr verringern.













Die Straßenbrücke Ponte do Infante benannt nach Infante Dom Henrique de Avis, besser bekannt als Heinrich der Seefahrer, überspannt den Douro zwischen der Altstadt von Porto und Vila Nova de Gaia.



Die Ponte São João mit einer Hauptspannweite von 250 m und zwei Feldern mit jeweils 125 m Spannweite ruht auf zwei Pfeilern, die in Ufernähe im Fluss verankert wurden.



Aufzug und Brücke in der Altstadt:





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