Spanienreise 2022


Am 19.August 1937 nahmen die Truppen General Francos die einst reiche Stadt ein und beendeten die baskische Selbstbestimmung. Die einst blühende Stadt ging ihrem Niedergang entgegen und verkam bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zu einer hässlichen, grauen, schmutzigen Industriestadt.
Davon ist heute nichts mehr zu spüren!
Der Stadt gelang es, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten zu diversifizieren und zu einem kulturellen Magneten zu werden. Der „Guggenheim-Effekt“ (Nicolas van Ryk) hat die Stadt vor der Bedeutungslosigkeit bewahrt „Bilbao hat sich zu einem sehenswerten Wirtschaftszentrum mit künstlerischen Ambitionen gemausert.“ bei der Eröffnung des Museums war Bilbao noch eine „verwesende Industrieleiche [..] im Schwefelhauch [..] weitab von den großem Entwicklungspolen der EU“ (Jörg-Uwe Albig: Der Palast der zerbrochenen Formen)

Die baskische Siedlung Gasteiz hatte der Westgotenkönig Leovigild anlässlich eines Sieges über die Vasco im 6. Jahrhundert zu Victoriacum („Siegesstadt“) umgegründet.

König Sancho der Weise von Navarro macht aus ihr 1181 Nueva Victoria („neuer Sieg“). Heute ist sie Hauptstadt der spanischen autonomen Region Baskenland.
WeiterlesenDonostia–San Sebastián – einst Sommerresidenz des Diktators Franco, der hier im Palacio de Miramar Hof hielt und die Stadt zu einem Schauplatz seiner Machtinszenierung machte. Zugleich wurde San Sebastián über Jahrzehnte zu einem Brennpunkt der baskischen Unabhängigkeitsbewegung: In den 1960er- und 1970er‑Jahren formierten sich hier kultureller Widerstand, politische Untergrundnetzwerke und später offene Konflikte zwischen ETA, Staat und Zivilgesellschaft. Heute jedoch ist die Stadt vor allem für ihren formidablen Strand La Concha bekannt – ein Ort der Ruhe, der den Wandel vom autoritären Erbe zur weltoffenen Küstenstadt sichtbar macht.

Der baskische Offizier Ignatius von Loyale wurde bei der hartnäckigen Verteidigung der Stadt gegen französische Truppen schwer verwundet nach langwieriger Genesung im Kloster legte er seine Waffen nieder wendete sich der christlichen Mission zu. Später gründete er den Jesuiten-Orden.

Ein Fluss der Ur-Menschen, Adelige, Briten, Kanuten und TOURISTEN beglückt(e)

Bereits um 2500 v. Chr. galt die Fettleber von Vögeln im Alten Ägypten als erlesene Delikatesse. Um diese Zeit nahm auch die Praxis ihren Anfang, Gänse gezielt zu überfüttern, um künstlich Fettlebern zu erzeugen. Später berichtete Plinius der Ältere darüber, und über das Römische Reich verbreitete sich die Technik des Stopfens bis in das Gebiet des heutigen Frankreichs, das heute als Wiege und Zentrum der Foie gras gilt.
