Bis kurz vor Moskau…

Russlandfeldzug 2 von 6

Am frühen Morgen des 22. Juni 1941 griffen 121 deutsche Divisionen in drei Heeresgruppen (Süd, Mitte und Nord) auf einer 2130 km breiten Front mit drei Millionen deutschen Soldaten sowie weiteren 600 000 Soldaten aus Italien, Ungarn, Finnland, Rumänien und der Slowakei ohne Vorwarnung die Sowjetunion an. Durch einen massiven Luftschlag gegen die sowjetischen Flugplätze wurden am ersten Kriegstag etwa 1200 Flugzeuge am Boden zerstört und die russische Luftabwehr damit ausgeschaltet. Obwohl die Soldaten der Roten Armee heftigen Widerstand leisteten, stieß die deutsche Wehrmacht in den ersten Wochen tief in den russischen Raum vor.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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Unternehmen „Barbarossa“ oder die große Vernichtung

Russlandfeldzug 1 von 6

Hitlers Vernichtungskrieg brachte fast 27 Millionen Menschen in der Sowjetunion den Tod

Vor 80 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel die deutsche Wehrmacht die damalige Sowjetunion. Ohne Kriegserklärung griffen über 3 Millionen deutsche Soldaten zwischen Ostsee und Schwarzem Meer an.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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Ende eines Krieges – Ende eines Alptraums


Der Zweite Weltkrieg kostete über 65 Millionen Menschen das Leben, dabei kamen mehr Zivilist*innen um als Soldaten. Alleine für Deutschland werden die Kriegs-Kosten und KriegsSchäden auf 2,1 Billionen US $ geschätzt (nach heutiger Kaufkraft).
Während es vor allem für die östlichen Landstriche Deutschlands noch viele grausame Wochen dauern sollte, wurde Wetzlar bereits im März 1945 vom Nazi-Terror befreit.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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Begegnungen – mit Radfahrenden (4)

Vor der Stabi macht der Fahrradweg einen kleinen Bogen nach links. Wenn man rechts über den Bürgersteig weiter fährt, kann man drei Meter und ein paar tausenstel Sekunden sparen. Also schneidet der eilige Fahrradfahrer mal mit dreißig km/h eng vor mir in den Bürgersteig ein. Vor Schreck bleibe ich wie angwurzelt stehen. Zum Glück. Bis ich mich wieder gefangen habe, ist der Raser über alle Berge.

Begegnungen – mit Radfahrenden (3)

Potsdamer Straße, vor dem Bolivar Denkmal. Ich gehe gemütlich Richtung Sony-Center. Plötzlich schießen rechts und links Fahrräder an mir vorüber. Mit gefühlten 50 km/h. Ich erschrecke mich zu Tode. Ein halber Schritt zur Seite und es kommt zur Kollision. Die Fahrradfahrenden nehmen das in Kauf, weil es ihnen auf dem Fahrradweg zu langsam geht und auf der Straße zu gefährlich ist.

Dass ich als alter Mann dabei schwere, lebensgefährliche Verletzungen davon tragen könnte, nehmen sie billigend in Kauf.

Der Nelken Trick

Eine junge hübsche Frau läuft auf uns zu. Erst gibt sie Adda eine Nelke “Heute ist der Tag der Heiligen xxx” versucht sie uns auf Spanisch zu vermitteln, “da gibt es Nelken für die Frauen” aber “auch für die Männer” und drückt jedem von uns eine schöne frische Nelke in die Hand. Ich denke an gute alte Zeiten der Arbeiterbewegung. Einen Cent in der Hand bittet sie um eine Spende. Adda findet ein 2Cent Stück in ihrer Hosentasche und gibt es ihr- “Nein!, der Mann muss zahlen!” Ich habe kein Kleingeld. Sie deutet auf meine Hosentasche – da steckt mein Smartphone, “portemonaie”. Sie will dass ich es raus hole, um nach einem Cent zu suchen. Mache ich nicht!

Da schnappt sie uns die Nelken wieder weg und verschwindet.

Ausschau halten nach neuen Opfern…

„Beware of pick pockets“ hatte der nette Verkäufer in der Markthalle doch so richtig gesagt…..