Ich habe mich diesmal ziemlich mit der Jahresend-Botschaft geplagt, bis ich „alter wie(ß)ser Mann“ mir Hilfe bei den Neuen Technologien geholt habe. Und hier sind sie nun, die Grüße zum Neuen Jahr. Da das Weltgeschehen ja derzeit eher von schlechten Nachrichten geprägt ist, habe ich mal meinen Microsoft-Companion“ gefragt, was das Neue Jahr Gutes bringen wird/kann:
2025 hat das Potenzial, viele positive Entwicklungen zu bringen.
Das Schloss Eu wurde ursprünglich im 16. Jahrhundert auf Wunsch von Catherine de Clèves und ihrem Ehemann Henri I. de Lorraine erbaut. Es diente als Zufluchtsort für Anne Marie Louise, die Herzogin von Montpensier, auch bekannt als La Grande Mademoiselle, während ihrer Auseinandersetzungen mit Ludwig XIV. Später wurde es zur Sommerresidenz von Louis-Philippe I., König der Franzosen, der dort bedeutende Gäste wie Königin Victoria empfing.
Wir haben Freunde, die schwören auf die Marché-Rastätten auf den deutschen Autobahnen. Klingt auch so schön nach „haute cuisine“. Und ja über (guten) Geschmack lässt sich trefflich streiten. Und bei Sandwichs darf man ja nun auch keine kulinarischen Wunder erwarten. Aber das:
Eine Schautheke voller leckeren Sandwichs. Besonders einladend: Krusti mit Serano-Schinken und Parmesankäse!
Bei einem Bagettebrötchen mit Käse und gekochtem Schinken fragte meine Frau, ob die mit Butter oder Majonäse bestrichen seien. Nein, mit Tomatencreme!
Gefragt hatte sie, weil sie Majonäse nicht gut verträgt. Aber Sandwichs mit Tomatencreme – das war nun gar nichts für sie.
„Nein, Tomaten mag ich nicht! Dann nehme ich das Serano-Schinken-Krustie.“
Als wir dieses später essen wollten, stellte sich heraus, dass auch dieses mit Tomatencreme verhunzt war. Schade um das knusprige Roggen-Brötchen und schade um den Serrano-Schinken!
Es stellte sich heraus, dass ALLE Sandwiches mit dieser komischen Tomaten-Paprika-Creme bestrichen waren – und dies nicht ausgezeichnet war. Auf die Frage warum sie meiner Frau das Kruste verkauft habe, obwohl sie doch gesagt habe, dass sie keine Tomaten mag: „Sie hat ja nicht danach gefragt!“
Um den Marché Fläming werden wir jedenfalls in Zukunft einen großen Bogen machen – was das Essen anbelangt.
Wir ruckeln mit 90 kmh über die spanische Autobahn. Das Gespann läuft gut. Da plötzlich! Wildes Hupen. Ein PKW überholt uns mit Alarmblinkanlage. Fahrer wild gestikulierend. Wir sollen rechts ranfahren. Er setzt sich vor uns, bremst uns aus. Fährt auf den Standsteifen. Wir auch – was bleibt anderes zu tun. Es könnte ja wirklich etwas sein…
Der Fahrer steigt aus. Stürmt auf uns zu. „Pericolo, pericolo, großes Gefahr!“ Ich kurble das Beifahrerfenster runter. Er schwallt auf mich ein, sichtlich von großer Gefahr getrieben. „Fume, Fume!“ Er macht mir klar, dass etwas mit dem Reifen unseres Anhängers ist. „Fume, fume, puff, puff“ Schließlich steige ich aus und gehe mit ihm zum rechten Reifen unseres Caravans. Sehe nichts! Als wir uns zum Reifen runterbeugen, will er ganz schnell das Ventil öffnen. Ich kann das gerade verhindern! Dann läuft er nach vorne und drängt meine Frau auszusteigen. Was diese auch tut – aber dabei sofort das Auto verschließt. Als sie zu mir kommt, verschwindet der „besorgte Helfer“ und braust mit seinem Wagen davon.
Hat wohl nicht geklappt, der Trick mit dem Reifen. Wir sind wohlweislich nicht auf den nächsten Parkplatz gefahren, um den Wagen zu checken, sondern auf den übernächsten.
Zunächst blieb noch ein unsicheres Gefühl – es könnte ja doch etwas sein. Mittlerweile haben wir einige weitere hundert Kilometer hinter uns gebracht – ohne Probleme.
Nachdem die Hamburger Polizei mit ungewöhnlichem Aufwand und Methoden nach vermeintlichen Mittäter*innen der G20-Ausschreitungen gesucht haben, scheint jetzt auch in Berlin der „öffentliche Pranger“ in Mode zu kommen
Ungewöhnliche Nachrichten aus dem Umfeld der besetzten Rigaer Straße 94: Am 22. Dezember gingen in bekannten Treffpunkten der autonomen Szene Schreiben eines „Zentrums für politische Korrektheit“ ein. In diesen werden Drohungen gegen 42 Personen erhoben, die als Sympathisanten der Autonomen in der Rigaer gelten. Besonders erschreckend: 18 der Genannten werden in dem Schreiben mit Lichtbildern aus erkennungsdienstlichen Aufnahmen des Berliner LKA oder Personalausweisfotos gezeigt, wie sie das Landeseinwohneramt speichert. Die Bilder sind mit meist verleumderischen Kommentaren wie „Bullenspitzel“ versehen – der Absender droht damit, Bilder und Namen an die Polizei und Neonazi-Organisationen wie die Identitäre Bewegung weiterzugeben und weitere Informationen über die Betroffenen zu veröffentlichen.
„Wir sind sicher, dass das Schreiben von der Berliner Polizei erstellt und verschickt wurde“, schreiben Betroffene. Derzeit wird das Schreiben von der Abteilung Polizeidelikte im Landeskriminalamt geprüft, um Herkunft und Verfasser zu ermitteln. Auch die Linkspartei beschäftigte sich mit dem Thema; deren Innenexperte Hakan Taş teilt die Vermutung der Autonomen: „Es gibt ein Leck bei der Polizei oder Justiz. Jemand muss Zugriff auf diese Dateien gehabt haben“, sagte Taş der B.Z. Bleibt zu hoffen, dass die Polizei bei Verdacht auf Straftaten in den eigenen Reihen ebenso engagiert ermittelt wie bei der Verfolgung von verdächtigen Linksautonomen.
Prostitution ist eine heisses Thema in Berlin rund um die Kurfürsten- und Bülow-Strasse. So umstritten das neue Prostituierten-Schutz-Gesetz auch ist, es könnte den „illegalen“ Strassenstrich ein wenig „ordnen“. Aber in typischem Berliner „Staatsversagen“ fehlen zur Durchsetzung des Gesetzes die elementaren Grundlagen. Hierzu der Tagesspiegel Checkpoint:
„Seit einem halben Jahr müssen Prostituierte laut Bundesgesetz einen „Hurenpass“ besitzen – aber natürlich war die Berliner Verwaltung erst Monate später halbwegs bereit, und bis heute gibt es keine Räume für die Anmeldung im zentral zuständigen BA Tempelhof-Schöneberg. Dazu passt dann auch die doppelt verunglückte Antwort von Bürgermeisterin Angelika Schöttler auf die Frage der rbb-Abendschau, wie viele Bescheinigungen denn schon ausgestellt wurden: „Also ‘ne Strichliste führen wir nicht.“ Ach ne.“
Berlin scheint wirklich ein besonderes Verwaltungsproblem zu haben
Judith Langowski schreibt im Berliner Tagesspiegel:
„damit an der Kreuzung etwas geschieht, muss der Prozess vom Bezirksamt über den Senat und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) laufen, die wiederum über eine Ausschreibung eine Firma finden muss, die die Ampel aufstellt. Und das dauert.“
und zitiert:
„Manchmal müssen wir 10 Jahre warten, bis Beschlüsse umgesetzt werden“, erklärt Bezirksstadträtin Christiane Heiß (SPD).
Lange haben wir geglaubt, wir in der Bundesrepublik Deutschland seien ausreichend immunisiert gegen die faschistische und rechtsradikale Hetze. Jetzt gilt es die Gegenmittel zu finden, die ein weiteres Fortschreiten der Infektion verhindern!