Almeria histórica 1

Almeria histórica 1

Rund um Almeria finden sich Spuren ältester Besiedlung. So fand man Höhlenzeichnungen sowohl aus der Alt- wie aus der Jung-Steinzeit. Funde aus dem Neolithikum zeigen die Besiedlung von vor über 5000 Jahren. Los Milares, die älteste Siedlung der Provinz , hatte wohl bereits vor mehr als 3000 Jahren über tausend Einwohner. Die Erzeugnisse ihrer Kupferproduktion wurden auf der gesamten Iberischen Halbinsel gehandelt. Auch Wein und Oliven wurden hier schon angebaut. Funde von Straußeneiern und Elfenbein deuten auf einen frühen Handel mit Afrika hin. Reich verzierte Keramik und sogar Gold in Grabbeilagen zeugen vom Reichtum der Herrscher-Schicht der Los Milares-Kultur.

Modell der Stadt Los Milares (Quelle: wikipedia)

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Carthago Nova

Carthago Nova

Von Iberern gegründet und durch Silberabbau reich geworden hiess die Stadt ursprünglich wohl Massia. Von den Phöniziern wurde sie als Handelsstützpunkt genutzt. Der punischen Herrscher Hasdrubal machte sie zur Haupstadt des hispanischen Teils seines Reiches, Carthago Nova oder CARTAGENA. Hannibal startete 218 v.Chr. von hier mit 50.000 Soldaten, 9.000 Reitern und 37Kriegselefantenseinen berühmten Feldzug gegen die Römer. Allerdings konnte Publius Cornelius Scipio Africanus bereits 209 v.Chr. Cartagena durch einen Überraschungsangriff erobern. Und bis zum 6. Jh. n. Chr. blieb “Carthago Nova” die wichtigste Silberabbauregion des römischen Reiches. Hier sollen bis zu 40.000 Menschen in den Silberbergwerken gearbeitet haben.

Karthagische Mauerreste aus dem 3.Jahrhundert v.Chr. (Quelle: Wikipedia)

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Gewaltige Kanonen

Gewaltige Kanonen

Beinahe hätten wir sie verpasst, die Bateria de Castillitos bei Cartagena.Dabei liegt sie fast neben unserem Campingplatz Los Madrilles in Play Plana. Mitten in den Bergen mit steilen Abhängen, die uns von Cartagena trennen, liegt 250 Meter über dem Meeresspiegel, diese beeindruckende Anlage mit vielen Türmen und mächtigen Kanonen.

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Verhunzte Krusten-Sandwiches

Wir haben Freunde, die schwören auf die Marché-Rastätten auf den deutschen Autobahnen. Klingt auch so schön nach „haute cuisine“. Und ja über (guten) Geschmack lässt sich trefflich streiten. Und bei Sandwichs darf man ja nun auch keine kulinarischen Wunder erwarten. Aber das:

Eine Schautheke voller leckeren Sandwichs. Besonders einladend: Krusti mit Serano-Schinken und Parmesankäse!

Bei einem Bagettebrötchen mit Käse und gekochtem Schinken fragte meine Frau, ob die mit Butter oder Majonäse bestrichen seien. Nein, mit Tomatencreme!

Gefragt hatte sie, weil sie Majonäse nicht gut verträgt. Aber Sandwichs mit Tomatencreme – das war nun gar nichts für sie.

„Nein, Tomaten mag ich nicht! Dann nehme ich das Serano-Schinken-Krustie.“

Als wir dieses später essen wollten, stellte sich heraus, dass auch dieses mit Tomatencreme verhunzt war. Schade um das knusprige Roggen-Brötchen und schade um den Serrano-Schinken!

 

Es stellte sich heraus, dass ALLE Sandwiches mit dieser komischen Tomaten-Paprika-Creme bestrichen waren – und dies nicht ausgezeichnet war. Auf die Frage warum sie meiner Frau das Kruste verkauft habe, obwohl sie doch gesagt habe, dass sie keine Tomaten mag: „Sie hat ja nicht danach gefragt!“

Um den Marché Fläming werden wir jedenfalls in Zukunft einen großen Bogen machen – was das Essen anbelangt.

Der Fume-Fume-Trick

Wir ruckeln mit 90 kmh über die spanische Autobahn. Das Gespann läuft gut. Da plötzlich! Wildes Hupen. Ein PKW überholt uns mit Alarmblinkanlage. Fahrer wild gestikulierend. Wir sollen rechts ranfahren. Er setzt sich vor uns, bremst uns aus. Fährt auf den Standsteifen. Wir auch – was bleibt anderes zu tun. Es könnte ja wirklich etwas sein…

Der Fahrer steigt aus. Stürmt auf uns zu. „Pericolo, pericolo, großes Gefahr!“ Ich kurble das Beifahrerfenster runter. Er schwallt auf mich ein, sichtlich von großer Gefahr getrieben. „Fume, Fume!“ Er macht mir klar, dass etwas mit dem Reifen unseres Anhängers ist.  „Fume, fume, puff, puff“ Schließlich steige ich aus und gehe mit ihm zum rechten Reifen unseres Caravans. Sehe nichts! Als wir uns zum Reifen runterbeugen, will er ganz schnell das Ventil öffnen. Ich kann das gerade verhindern! Dann läuft er nach vorne und drängt meine Frau auszusteigen. Was diese auch tut – aber dabei sofort das Auto verschließt. Als sie zu mir kommt, verschwindet der „besorgte Helfer“ und braust mit seinem Wagen davon.

Hat wohl nicht geklappt, der Trick mit dem Reifen. Wir sind wohlweislich nicht auf den nächsten Parkplatz gefahren, um den Wagen zu checken, sondern auf den übernächsten.

Zunächst blieb noch ein unsicheres Gefühl – es könnte ja doch etwas sein. Mittlerweile haben wir einige weitere hundert Kilometer hinter uns gebracht – ohne Probleme.