Südfrankreich 2025

Der Kalkstein der Monts de Vaucluse ist relativ weich und leicht zu gewinnen. Da er nicht frostrissig ist, wurde er bereits von den Römern (zum Beispiel beim Bau von Aquädukten) ausgiebig genutzt. Die Errichtung von Hütten aus Trockenmauern ist allerdings bereits seit dem Ende der Jungsteinzeit im Mittelmeerraum, auch in der Provence, bekannt.

Bei Gordes ist noch ein ganzer Weiler erhalten.
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Der Gare de Limoges-Bénédictins wurde im frühen 20. Jahrhundert erbaut. Eine Mischung aus Jugendstil und Art Déco, macht ihn zu einem echten Hingucker.
WeiterlesenUnter dem Namen Augustoritum spielte Limoges eine wichtige Rolle als Zentrum für Verwaltung und Handel im antiken Gallien. Im Mittelalter wurde es stark von der Abtei Saint-Martial geprägt, in der die Herzöge von Aquitanien gekrönt wurden.


Bereits im Jahr 1095 weihte Papst Urban II. hier eine romanische Kathedrale, von der heute nur noch die Krypta und die unteren Stockwerke des Glockenturms erhalten sind.

Die folgenden Bilder zeigen Ruinen – keine römischen, keine mittelalterlichen – sondern die Ruinen eines friedlichen und lebendigen französischen Ortes, der der Willkür der Nazi-Truppen zum Opfer fiel.

Die Hauptstadt des Departments Dordogne wird dominiert durch eine gewaltige Kathedrale und erhält ihren Charme durch schmale Gässchen und viele belebte Plätze.

Ohne Cyrano würden die meisten Menschen wohl an dem kleinen Ort an der Dordogne vorbeifahren. Spätesten seit der Verfilmung mit Gerard Depardieu, ist der Mann mit der übergroßen Nase, unglückliche Liebhaber und „erste Ghostwriter der Geschichte“ international bekannt. Und damit auch der Ort.
