Wer sind die wirklichen Drückeberger?

Ich möchte bei den derzeitigen Diskussionen zur „Drückebergerei der Deutschen“ einfach mal ein paar Fakten darstellen:

Von einer Gesamtbevölkerung von ca. 83 Mio. sind über 46 Mio. erwerbstätig (56%).

21 Mio. (25%) sind im (wohlverdienten) Ruhestand.

5 Mio. (6%) sind arbeitslos. Wenig im Vergleich zu anderen EU- oder OECD-Ländern.

Von diesen 5 Mio. wurden ganzen 15 774 wegen „Verweigerung zumutbarer Arbeit“ Minderungen auferlegt.

Es geht hier also um 0,32% der Arbeitslosen!

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Der Blutzoll sollte gewaltig werden

 Der Blutzoll sollte gewaltig werden

Mit der Machtübergabe an Adolf Hitler „traf die Schicksalswende von 1933 auf eine Schule, die die Erfahrungen der letzten Jahre unsicher gemacht hatte, wieweit die Bildungsgüter, die sie weiterzugeben hatte, außerhalb ihres Bereiches noch als Werte angesehen wurden“.
(Zitat aus: Das Wetzlarer Gymnasium 1799 – 1949, Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Anstalt, Wetzlar 1953)

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Von der Spilburg in den Tod

Russlandfeldzug 4 von 6

In den Wetzlarer Kasernen wurde der Nachwuchs für die Front ausgebildet – oder richtiger: das Kanonnenfutter

Die deutschen Besatzer hatten innerhalb weniger Monate in Russland rund zwei Millionen der bis Ende 1941 gefangen gesetzten 3,35 Mio sowjetischen Soldaten an Auszehrung infolge ungenügender Essensrationen, mangelnder medizinischer Betreuung und fehlenden Schutzes vor Hitze und Kälte sterben lassen. Später wurden Kriegsgefangene ins Reich deportiert, um dort als Zwangsarbeiter Schwerstarbeit in der Rüstungsindustrie zu leisten. Die schlechte Behandlung sollte weiteren 1,3 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen das Leben kosten. Aber auch deutsche Soldaten fielen massenweise an der Ostfront oder kamen auf Todesmärchen in Russland und in den dortigen Gefangenenlagern um. Auch viele aus Wetzlar oder solche, die in Wetzlar ausgebildet worden waren.

Von Dr. Bergis Schmidt-Ehry und Ernst Richter

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