Dr. Bergis Schmidt-Ehry, M.P.H.
1945 geboren, hatte ich wahrlich die „Gnade der späten Geburt“. Und ich war „zur rechten Zeit, am richtigen Platz in die richtige Familie und in das richtige Milieu“ geboren worden.
Im mittelhessischen Wetzlar geboren, erlebte ich zwar noch ein wenig von dem Hunger der Nachkriegsjahre, aber generell war mein Leben von stetigem Aufschwung, Sicherheit und großer persönlicher Freiheit getragen.
Ich hatte (und habe) Glück!
Aber man muss das Glück auch (be)greifen, sonst geht es verloren.
Auch das ist mir wohl gelungen…

Meine gesellschaftliche Orientierung
Ich komme aus einer traditionell konservativen Familie. Meine Eltern waren Nationalsozialisten. Als Student in den späten 60er Jahren wurde ich natürlich ein „68er“ und heute gehöre ich der linken Sozialdemokratie an.
Mehr denn je müssen wir uns deutlich gegen die rechts-konservativen und rechts-extremen Entwicklungen stark machen. Daher war ich an der Gründung des Vereins Wetzlar erinnert und der Initiative Jüdisches Leben und Widerstand in Tiergarten beteiligt.
Ich habe und werde mich gegen rechte Versuche, unsägliche Geschichte zu wiederholen, immer wehren.
Gegen Rechts |: Über michAfrika ist der Kontinent meiner Leidenschaft. Hier habe ich einen großen Teil meines Arbeitslebens verbracht. Afrika hat mir unvergessliche Erinnerungen beschert, die Länder des Kontinents mich durch ihre Vielfalt beeindruckt. Ein wenig davon versuche ich hier weiterzugeben.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei die Länder, in denen ich länger gearbeitet und gelebt habe.
Afrika |: Über michMeine Neugier und die Freude, Neues zu sehen und zu erleben ist ungebrochen.
Deshalb beschäftige ich mich auch hi und da mit den Zukunftsaussichten.
…Und reise gerne. Europa hat so viel zu bieten. weil ich francophone und francophil bin zieht es mich immer wieder nach Frankreich.
Reisen öffnen die Augen. Hier ist mehr zu sehen:
Meine Geschichte
Hier versuche ich meinen Lebensweg nachzuzeichnen (work in progress).
Ich wurde am 8.Juli 1945 geboren, exakt zwei Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Dabei hatte ich Glück gehabt, nicht noch ein Kriegsopfer zu werden. Meine Mutter erzählte, dass sie hochschwanger bei einem Bomber-Angriff auf Wetzlar versuchte, sich im Hausertor-Stollen in Sicherheit zu bringen, aber das Gedränge war fürchterlich. Sie wurde heftig auf die Mauerbefestigung des Eingangstors gedrängt. Sie hatte Angst, dass das junge Leben in ihrem Leib zerquetscht würde. Zu ihrem – und meinem – Glück warf sich ein junger Soldat gegen die drückenden Massen, sodass sie sich (und mich) sicher in den Bunker schaffen konnte.
Aufgewachsen bin ich in Wetzlar, der Goethe-, Leica- und Bebel-Stadt in Mittrlhessen. Die ersten Jahre in der Altstadt am Kornmarkt in der Schmiedgasse 1. Später dann im „Neubaugebiet“ der Stoppelberger Hohl in der Frankenstraße 53.
Geld war knapp, Bafög gab’s keins. Also ging es zum Studium in die Nähe an die Justus-Liebig-Universität in Giessen. Eine medizinische Fakultät mit Ruf und Vergangenheit.

Sehr viel später sollte ich dann nochmals „die Schulbank drücken“, diesmal in Antwerpen. Aber dazu später…
Eigentlich wollte ich Politologie studieren und Journalist werden. Aber es kam anders. Ich studierte Medizin und ging in die Entwiklungshilfe.

Hier findet Ihr meine wichtigsten Publikationen