Rennes

Frankreich 2024

Rennes, die Hauptstadt der französischen Region Bretagne, ehemaliger Sitz der Herzöge von Bretagne und heutige Universitätsstadt, punktet mit seinen milden Temperaturen, seinem historischen Erbe und der jugendlichen Dynamik seiner Studierenden (68 000 von 225 000 Einwohner*innen).

Panoramasicht auf Rennes von der Kathedrale aus, Quelle: Trizek, via Wikimedia Commons
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Carnac

Menhire und Hühnengräber

Carnac ist für seine beeindruckenden Steinreihen bekannt. Diese wurden vor Tausenden von Jahren von den Kelten errichtet und haben bis heute viele Geheimnisse bewahrt. Eines davon ist, dass hier Obelix seine Hinkelsteine warf, als er noch ein kleiner Junge war. Er hatte nämlich aus Versehen einen Schluck vom Zaubertrank genommen, der ihm seine übermenschliche Kraft verlieh. Da er nicht wusste, wie er damit umgehen sollte, schleuderte er die Steine in alle Richtungen und bildete so die berühmten Alignements. Die Einwohner von Carnac waren natürlich nicht sehr begeistert von dieser Zerstörung, aber sie konnten nichts gegen den kleinen Racker machen. Sie beschlossen, die Steine als ein kulturelles Erbe zu betrachten und sie zu einem touristischen Anziehungspunkt zu machen. So wurde Carnac zu dem Ort, wo man heute noch die Spuren von Obelix bewundern kann.

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Guérande

Wo das Salz wächst

Das Salz von Guerande wird seit dem Mittelalter in den Salzgärten an der Atlantikküste gewonnen. Die Salzbauern nutzen die natürliche Verdunstung des Meerwassers, um das Salz zu kristallisieren und zu ernten. Das Salz von Guerande hat eine graue Farbe und ist reich an Mineralien. Eine besondere Spezialität ist das Fleur de Sel, das als dünne Schicht an der Wasseroberfläche entsteht und von Hand abgeschöpft wird. Das Fleur de Sel ist sehr fein und aromatisch und gilt als eines der besten Meersalze der Welt.

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Der U-Boot-Bunker von Lorient

…wurde von der Organisation Todt im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde, um ihre U-Boote vor den alliierten Angriffen zu schützen. Er war von Juni 1940 bis August 1944 der größte Stützpunkt der U-Boot-Flotte. Er bestand aus mehreren riesigen Betonblöcken, die Platz für bis zu 30 U-Boote boten. Die Bunker waren mit bis zu 7,5m dicken Beton-Dächern und -Wänden ausgestattet, die selbst den stärksten Bomben standhalten konnten. Die Anlage verfügte auch über eine Slipanlage mit einer Drehscheibe und einer Schiebebühne, um die U-Boote zu reparieren und zu warten. Er wurde erst im Mai 1945 von den Deutschen aufgegeben, nachdem sie sich in der Festung Keroman verschanzt hatten.

Bis 1997 wurde der U-Boot-Bunker von Lorient von der französischen Marine genutzt und danach ziviler Nutzung zugeführt. Heute ist er ein historisches Denkmal, das an die Schrecken des Krieges erinnert.

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Cité de la Voile

Die Cité de la Voile in Lorient ist ein Zentrum der Segel- und Schifffahrt. Es wurde 2008 eröffnet. In einem Bereich, der dem Hochseerennen gewidmet ist, können Besucher Boote und die Segler entdecken, die an großen Wettbewerben wie dem Vendée Globe oder der Route du Rhum teilnehmen. Hier liegen einige der schnellsten Segelboote der Welt.

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