Bahn gefährdet Demokratie ?

Es sei brandgefährlich, wenn immer mehr Menschen den Eindruck bekämen, dass der Staat nicht funktioniere, sagt öffentlichkeitswirksam ein Minister der aktuellen Regierung. Der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sieht im Zustand der Deutschen Bahn eine mögliche Gefahr für die Demokratie.

Eigentlich ist aber der Minister mit dieser Aussage die eigentliche Gefahr, denn Demokratie ist dann doch etwas völlig Anderes als ein „Service-Leister“ – die Deutsche Bahn.

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Getrennt Müll sammeln – müssen wir das wirklich?

Vielleicht geht es Euch wie mir. Fast täglich ärgere ich mich über das oft mühsame Trennen des Mülls, der leider auch bei mir in unerquicklichen Mengen anfällt. Aber ich unterziehe mich dem, weil es ja einem guten Zweck dient. Oder etwa nicht?

Natürlich war es ein richtiger Schritt, dafür zu sorgen, dass unser Müll nicht mehr nur deponiert, verbrannt oder gar nach Afrika verschifft wird. Aber hält das Duale System Deutschland (DSD) denn wirklich, was es versprochen hat?

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Normale Beziehungen zu den arabischen Staaten?

Unser derzeitiger Kanzler bereiste die arabischen Staaten, um die Beziehungen zu normalisieren. Aber was unterscheidet sie eigentlich von anderen „Schurken-Staaten“.

Über die Sklavenarbeiter*innen in den arabischen Staaten, über den mordenden Kronprinzen und ähnliches wird ja häufiger berichtet – und allein das wäre ein Hinderungsgrund für „normale Beziehungen“.

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Unterlassene Hilfeleistung an kirchlichen Krankenhäusern?

In der Regel werden auch die „kirchlichen“ Krankenhäuser in Deutschland im Wesentlichen von den Krankenkassen – 96,5% und dem Staat (Kommunen, etc.) – 3,5% finanziert. Die kirchlichen Träger geben NICHTS – außer dem Label! Aber sie dürfen spezifische Steuervorteile nutzen, müssen keine (gewerkschaftlich ausgehandelten) Tarife anwenden und dürfen wohl noch immer gesundheitliche Dienstleistungen gegen die allgemeine Rechtslage einschränken!

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Die polnische Umsiedlung nach dem 2. Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg, ausgelöst durch den deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939, führte zu einer beispiellosen Zerstörung und einer fundamentalen Neuordnung der politischen Landkarte Europas.1 Die Anti-Hitler-Koalition, bestehend aus der Sowjetunion, den USA und Großbritannien, formierte sich mit dem gemeinsamen Ziel, Nazi-Deutschland zu besiegen und den Krieg zu beenden.1

Am 8. Mai 1945, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation des nationalsozialistischen „Dritten“ Reiches, befand sich Polen in einer äußerst schwierigen und prekären Lage, sowohl politisch als auch aus der Sicht der einfachen Bürgerinnen und Bürger. Das Land besaß zu diesem Zeitpunkt keine festen Grenzen.3 Die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen von 1939 bis 1945 war mit außerordentlicher Rücksichtslosigkeit durchgeführt worden, wodurch fast sechs Millionen polnischen Bürger*innen das Leben verloren hatten.3

Die territoriale Neuordnung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg wurde maßgeblich auf drei großen Konferenzen der Alliierten festgelegt: Teheran, Jalta und Potsdam. Diese Beschlüsse bildeten die Grundlage für die polnische Westverschiebung und die damit verbundenen Bevölkerungsbewegungen.

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Kein Frieden in Sicht

Seit 70 Jahren taumelt der Südsudan von einem Bürgerkrieg in den nächsten. Ohne Aussicht auf Besserung leben die Menschen in Not und Elend.

Als ich 1980 mit dem damaligen Gouverneur von Western-Equatoria von Yambio nach Juba fuhr, sagte er:

„Wenn wir hier im Süden die Unabhängigkeit erlangen, wird es auch keinen Frieden geben. Dann werden wir uns gegenseitig bekämpfen!“

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Gleichheit ist etwas anderes

…und wir sind noch weit entfernt!

51,6 % der Menschen auf der Welt sind Frauen, aber

70% der Armen sind Frauen

83% der Alleinerziehenden sind Frauen

66 % der weltweiten Arbeit zu leisten Frauen

50 % der weltweiten Nahrungsmittel produzieren Frauen, aber nur

11 % der gesamten Lohnmasse verdienen Frauen

Und Frauen besitzen nur 1% des Landes.