Eine Gesundheitsexpedition

Süd-Sudan 1981

Das Dorf lag abgelegen. Was für ein Begriff in einer Region, die ja insgesamt so abgelegen war, dass sie schon vergessen war. Der Süd-Sudan. Jahrzehnte des Bürgerkriegs hatten große Teile der Bevölkerung in die Flucht getrieben. Die Zurückgeblieben waren froh, wenn sie nicht erreichbar waren.

So wie das Dorf Gemenze-Toi. Etliche Kilometer von der Provinzhauptstadt Yambio entfernt, wer wusste das schon so genau. Nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen.

Seit über vierzig Jahren hatte das Dorf keinen Gesundheitsarbeiter, geschweige denn einen Arzt gesehen. Wir wollten das ändern.

Weiterlesen

German Medical Team in Western Equatoria

Süd-Sudan 1981

1981 wurde das Hauptquartier des German Medical Team Western Equatoria von Maridi nach Li Rangu verlegt.

Das Büro bezog ein Haus, von dem aus der berühmte Ethnologe Sir Edward Evan Evans-Pritchard zwischen 1926 und 1930 maßgebliche Studien zu den Azande durchgeführt und das Konzept der Vergleichenden Anthropologie entwickelt hatte.

Weiterlesen

Maridi 1

Im „Headquarter der Anya-Nya“

Als ich in Maridi ankam, fand ich dort ein (sehr) großes Haus vor – mit einem Bett und sechzig Kisten Tusker-Bier. Mein elsässischer Projektleiter hatte Vorsorge getroffen.

Weiterlesen
Marktszene in Maridi

Im „Headquarter der Anya-Nya“

Als ich in Maridi ankam, fand ich dort ein (sehr) großes Haus vor – mit einem Bett und sechzig Kisten Tusker-Bier. Mein elsässischer Projektleiter hatte Vorsorge getroffen.

Weiterlesen

Süd-Sudan 1979-1980

Marktszene in Maridi

Im „Headquarter der Anya-Nya“

Als ich in Maridi ankam, fand ich dort ein (sehr) großes Haus vor – mit einem Bett und sechzig Kisten Tusker-Bier. Mein elsässischer Projektleiter hatte Vorsorge getroffen.

Weiterlesen