Nantes – Das Schloss der bretonischen Herzöge

Frankreich 2024

Das Château des Ducs de Bretagne war ab dem 13. Jahrhundert die Residenz der bretonischen Herzöge und wurde im 16. Jahrhundert zur Residenz der französischen Könige in der Bretagne. 1598 residierte Heinrich der Neunte von Frankreich hier, um das „Edikt von Nantes“ zu unterzeichnen, wodurch (zunächst) die blutigen Hugenotten-Kriege beendet wurden.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgebaut und erweitert, um den Bedürfnissen und dem Geschmack seiner Bewohner zu entsprechen. Heute präsentiert sich die Außenseite des Schlosses mit massiven Türmen aus Schiefer und Granit, die durch einen Wehrgang verbunden sind. Die Innenhöfe und Wohnpaläste hingegen zeigen raffinierte Fassaden und Loggien im Renaissance-Stil.

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Nantes

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Im 18. Jh. der größte Hafen Frankreichs und reich durch Schiffsbauindustrie und Handel (auch mit Sklaven) erlebte Nantes in den 1980er-Jahren einen drastischen Niedergang. Im Zuge der Desindustrialisierung schlossen die Werften, riesige Flächen im Stadtgebiet lagen brach, übersät mit rostenden Überresten der Industrieanlagen.

Ein sozialistischer Bürgermeister (und späterer Premierminister), Jean-Marc Ayrault, setzte nicht auf Subventionen für den alten Werft- und Industrie-Sektor, sondern auf Bildung, Kunst und Kultur für den Neuanfang! Von rund 300 000 Einwohner sind heute 70 000 Studenten. Und auf „Science Fiction zum Anfassen“. (Machines de l’île, Carrousel des mondes marins)

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