Bergis‘ chinesische Ente

Für dieses Rezept wird ein sehr scharfes, spitzes Messer gebraucht (am besten vor Gebrauch schärfen), alternativ kann man auch mit einem Skalpell arbeiten

Zutaten:

Ente (2-3Kg),

  • 1 gr. Dose Bambus-Sprossen (in Steifen),
  • 1 gr. Dose Pilze (geschnitten),
  • 1 Handvoll Karotten,
  • 2 Gläser Sojabohnen-Keime,
  • 1 Glas Spargel,
  • 1 gr. Dose Ananas (ungezuckert, Stücke),
  • 1 kl. Dose Mandarinen,
  • 1 gehäutete Tomate,
  • 2-4 gr. Zwiebeln,
  • 2-4 Knoblauchzehen,
  • 1-2 EL Pfeffer,
  • 1-2 EL Paprika süß,
  • 1-2 EL Curry,
  • 1-2 EL Salz,
  • ggf. ½ EL Chili-Pulver

zum Würzen der Haut- und Fleisch-Würfel

  • 2-3 EL Soja-Sauce,
  • min. 1 EL Curry,
  • min. 1 TL hot-Curry,
  • ggf. Chili-Pulver

zum Würzen des Enten-Eintopfs (für die Brühe):

  • 1 Bund Suppengrün,
  • 2 Tel. Salz,
  • 2 Brühwürfel

Zubereitung:

Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, Knoblauchzehen schälen und in Plättchen schneiden.

Ente öffnen, Innereien und Fett entfernen, Hals, Herz und Magen in großem Topf mit Suppengewürz köcheln lassen, zwischendurch Wasser nachfüllen;

Fett in Kasserolle auslassen. (ggf. zum Anbraten verwenden)

Mit einem sehr scharfen, spitzen Messer die Haut der Ente ablösen und in Würfel oder Streifen schneiden und in einer Schüssel aufbewahren.

Danach mit scharfem, spitzem Messer möglichst alles Fleisch von den Knochen lösen und in etwa 3×3 cm große Stücke schneiden (dicke Sehnen insbes. von den Unterschenkeln entfernen) und in separater Schüssel aufbewahren.

Die Knochen zu der Brühe geben und köcheln lassen.

Haut-Würfel mit den Gewürzen bestreuen und gut durchmischen, mit den Fleisch-Würfeln genauso verfahren.

Zunächst die Haut-Würfel in einer großen Pfanne ausbraten, bis die Würfel knusprig gelb-braun sind (ggf. in mehreren Etappen)

Die jeweils fertigen Würfel (ohne Fett) in einen großen Topf geben und bei leichter Hitze weiter schmoren lassen (ggf. etwas Brühe hinzugeben, um Anbrennen zu vermeiden)

Anschließend die Fleisch-Würfel im gleichen Fett anbraten (in Etappen) und anschließend ohne Fett (!) in den Topf geben. Etwas Brühe zufügen und schmoren lassen.

Nun werden die Zwiebeln und Knoblauchzehen im gleichen Fett goldbraun gebraten und anschließend (ohne Fett) in den Kochtopf gegeben.

Als nächstes werden die Bambussprossen in Streifchen geschnitten (oder bereits geschnittene verwendet), die Karotten in Scheiben geschnittenen und beides im Fett gelb-braun gesotten, abgeseiht und in den Kochtopf gegeben.

Nun die Pilze in den großen Topf geben. Das Ganze mit Brühe aufgießen, bis alles bedeckt ist, und weiter 30 Minuten weiter köcheln lassen. (Pilz und Bambus-Flüssigkeit aus der Dose oder dem Glas werden der Brühe hinzugefügt.)

Sojakeime abtropfen lassen (Die Flüssigkeit der Sojabohnen nicht! Zur Brühe geben), Ananas-Stücke abtropfen lassen (Flüssigkeit zur Seite stellen und ggf. später zum Nachwürzen verwenden) und gemeinsam mit der gehäuteten Tomate zum Enteneintopf hinzufügen, weiter 20 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf Brühe hinzufügen.

Jetzt Spargel abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden (Spargelwasser zur Brühe hinzufügen), Mandarinen abtropfen (Flüssigkeit wird nicht benötigt), zum Enteneintopf hinzufügen, mit den Gewürzen – und ggf. Annas-Saft – abschmecken.  Mit Soßenbinder oder Mondamin eindicken und nochmals kurz aufkochen.

Dazu:

Reis, Couscous oder Nudeln


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0 thoughts on “Bergis‘ chinesische Ente

  1. Da kann ich mich an viele gemütliche Abende erinnern. Die berühmte chinesische Ente von Bergis, immer ein Genuss. Ich habe mir das Rezept gleich ausgedruckt. Ursprünglich kam das Rezept aus dem Buch von Mario Simmel: es muss nicht immer Kaviar sein. Aber es wurde immer wieder von Bergis überarbeitet, bis es vollkommen war!
    Ich habe immer mit dem Skalpell gearbeitet ist uns ja auch vertrauter und wirklich scharf!
    Danke für die Erinnerung daran, ich werde es mal wieder kochen. Leider bekommt man hier nur die sehr fetten Enten aus China und die schmecken leider nicht so gut.
    Liebe Grüße
    Gertrud

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