In den dreißiger Jahren verhalf das Z(C)entrum – dessen politische Nachfolge die CDU 1945 angetreten hat – den Faschisten zur absoluten Macht. Offensichtlich wiederholt sich Geschichte doch.
Wie einst Göring bei seiner Wahl zum Reichstagspräsidenten am 30.August 1932 erhielt auch nun der rechtsextreme AfDler Tobias Rausch Stimmen aus der Mitte. Bei der Wahl zum Parlamentspräsidenten in Sachsen-Anhalt hatte sich die CDU bei der Wahl komplett enthalten wollen. SPD, Linke und Grüne wollten geschlossen mit Nein stimmen. Dass Rausch 48 Stimmen statt der 44 von AfD und BSW erhielt, lässt nur den Schluss zu, dass doch einige CDUler ihr Kreuz bei Ja machten. (cit.Spiegel).
Wer aufmerksam den Reden und Parolen der AfD Führungskräfte rund um die Wahlen in Sachsen-aAnhalt, Mecklenburg- Vorpommern und Berlin verfolgt hat, kann eigentlich keinen Zweifel mehr hegen, dass hier eine faschistische Bande die Macht ergreifen – und die Demokraten jagen – will. Und wie damals scheinen gewisse Christen in der CDU kein Problem zu haben, hierbei die Steigbügel zu halten.
Nicht die Faschisten sind das eigentliche Problem, sondern die, die ihnen die Hand reichen und ihnen den Weg ebnen. 80 bzw. 35 Jahre Demokratie sind wohl vielen Deutschen zuviel!
Noch können wir ein zwölf Jahre dauerndes „Tausendjähriges Reich“ verhindern – aber wie lange noch?